Im Kanton Graubünden war es 2025 wieder einmal so weit – die Neugeborenen strömten ins Leben und mit ihnen gleich die beliebtesten Vornamen. Der Name „Elia“ war ein klarer Favorit unter den Jungen, denn 14 kleine Elia-Buben erblickten das Licht der Welt. Das war nicht nur ein Trend, sondern vielmehr ein Zeichen, dass einige Namen einfach zeitlos sind. Bei den Mädchen hingegen hat sich „Lia“ als die Nummer eins durchgesetzt. 11 kleine Lia-Mäuse wurden getauft, und man fragt sich, was wohl die Eltern zu dieser Wahl bewogen hat. Vielleicht die klangvolle Leichtigkeit des Namens?
Die Ranglisten zeigen auch, dass die Wahl der Vornamen in Graubünden durchaus spannend ist. Neben Elia und Lia wurden auch „Nino“ mit 10 und „Matteo“ mit 9 Nennungen bei den Jungen häufig gewählt. Bei den Mädchen kamen „Lina“ und „Aurora“ ins Spiel, beide mit je 8 kleinen Trägerinnen. Das ist doch mal eine bunte Mischung, die zeigt, dass viele Eltern Wert auf Kreativität legen. Ein kleiner Schwenk zur Statistik: In diesem Jahr wurden insgesamt 1405 Kinder geboren, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr mit 1526 Geburten darstellt.
Monatsweise Wunder
Wenn wir uns die Geburtenzahlen genauer anschauen, dann sticht der September hervor – ein wahres Geburtenfeuerwerk mit 140 neuen Erdenbürgern! Im Gegensatz dazu war der Februar eher bescheiden – nur 97 Neugeborene. Das lässt einen schon schmunzeln, denn was passiert da im Februar? Vielleicht sind die Eltern nach den Feiertagen einfach etwas müder? Apropos Eltern: Rund 80 Prozent der Neugeborenen tragen die Schweizer Staatsangehörigkeit, was die Verbundenheit zu unserem schönen Land unterstreicht.
Ein kleiner Blick über den Tellerrand hinaus zeigt, dass die Beliebtheit von Vornamen nicht nur im Kanton Graubünden ein Thema ist. Im Jahr 2024 wurden in der ganzen Schweiz 78.256 Geburten registriert. Die meistgewählten Namen waren für Mädchen „Emma“, „Mia“ und „Sofia“ – allesamt Namen, die auch über die Sprachregionen hinweg sehr beliebt sind. In der Deutschschweiz zum Beispiel führt „Mia“ die Liste an, während in der französischen Schweiz „Emma“ und in der italienischen Schweiz „Aurora“ die Favoriten sind.
Ein Blick in die Zukunft
Die Vielfalt der Vornamen zeigt sich auch in den unterschiedlichen Schreibweisen, die oft als separate Namen gezählt werden. Das ist ein weiteres Zeichen dafür, dass Eltern heute sehr kreativ sind, wenn es um die Namenswahl geht. Namen sind nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern sie spiegeln auch kulturelle Hintergründe und aktuelle Trends wider. Mit Namen wie „Elia“ und „Lia“ in Graubünden wird das ganz deutlich – es ist, als würden diese Namen die frische Luft der Alpen einfangen und uns mit einem Hauch von Heimat und Tradition umarmen.
Schlussendlich bleibt es spannend, wie sich die Vornamentrends in den nächsten Jahren entwickeln werden. Vielleicht wird der kleine Elia eines Tages in die Fußstapfen eines großen Vorbildes treten, oder die kleine Lia könnte als die kreative Künstlerin von morgen in die Geschichte eingehen. Wer weiß das schon? Fest steht, dass jeder Name eine eigene Geschichte erzählt, und in Graubünden sind diese Geschichten gerade erst am Anfang.