Heute ist der 19.06.2026 und während sich die Natur im Graubünden in voller Pracht zeigt, gibt es auch Neuigkeiten aus der Welt der Fischerei. Die Regierung des Kantons hat beschlossen, ihr Fischereigesetz zu modernisieren. Ein Schritt, der vielleicht nicht jeden Tag in den Nachrichten auftaucht, aber für die einheimischen Fischer und Naturliebhaber durchaus von Bedeutung ist. Es geht um mehr als nur um Fische – es geht um den respektvollen Umgang mit der Natur.

Ein zentrales Element der neuen Regelungen ist die Einführung eines verpflichtenden Sachkundenachweises. Ja, richtig gehört! Damit soll sichergestellt werden, dass alle, die mit Fischen hantieren, auch wissen, wie man dies tiergerecht macht. Ausnahmen gibt es freilich für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren sowie für Gäste, die unter Aufsicht stehen. Das finde ich persönlich wichtig – schließlich kann man nie zu früh mit einem verantwortungsvollen Umgang beginnen.

Ein neues Anreizsystem

Ein wirklich spannender Aspekt der neuen Vorschriften ist die Schaffung eines Anreizsystems. Anstatt nur auf strenge Regeln zu setzen, werden Vergünstigungen auf Patentgebühren angeboten – und zwar für all jene, die aktiv an der Pflege oder Aufwertung von Lebensräumen teilnehmen und Hegestunden leisten. Das klingt doch ganz nach einer Win-win-Situation, oder? Ein bisschen Förderung hier, ein bisschen Engagement dort – die Natur profitiert und die Fischer freuen sich über geringere Gebühren.

Auch die Besatzstrategie wird modernisiert. Der Fokus liegt nun mehr auf der Pflege der Lebensräume und einer regulierten Fischentnahme. Das bedeutet weniger Überfischung und mehr Rücksichtnahme auf die natürlichen Gegebenheiten. Ich frage mich, ob wir damit einen echten Wandel erleben werden. Es bleibt spannend, wie sich die neuen Regelungen auf die Fischpopulationen auswirken werden.

Schutz der Lebensräume

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stärkung des Schutzes der Lebensräume. Hierbei werden die Ersatzpflichten bei technischen Eingriffen in Gewässer präzisiert. Das klingt vielleicht trocken, aber es ist von großer Bedeutung, um die ökologischen Gegebenheiten zu wahren. Wenn wir nicht aufpassen, was wir mit unseren Gewässern anstellen, könnten wir die Folgen eines Tages zu spüren bekommen. Und das möchte sicher niemand.

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Die Ausbildungsqualität soll ebenfalls gesichert werden. Dies geschieht durch Leistungsvereinbarungen in allen Regionen. Ein Schritt, der vielleicht nicht direkt ins Auge springt, aber langfristig einen großen Unterschied machen kann. Schließlich braucht es gut ausgebildete Fischer, die wissen, was sie tun. Die Möglichkeit für politische Behörden, Verbände und Organisationen, bis zum 19. September 2026 elektronisch Stellung zu nehmen, gibt zudem Raum für Diskussionen und Anregungen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Beratung im Grossen Rat ist für die Junisession 2027 geplant, und das revidierte Gesetz soll am 1. Januar 2028 in Kraft treten. Das klingt nach einem langen Weg, aber so ist das nun mal in der Politik – Geduld ist eine Tugend. Aber wer weiß, vielleicht werden wir bis dahin Zeugen eines echten Wandels in der Fischerei im Graubünden. Ich bin gespannt, wie die Bevölkerung auf diese Veränderungen reagieren wird und ob es gelingen kann, ein neues Bewusstsein für den Schutz unserer Gewässer und deren Bewohner zu schaffen.