Tanzend ins Glück: Wie Senioren in der Schweiz neue Lebensfreude entdecken
Heute ist der 20.06.2026 und in Basel spürt man förmlich, wie die Lebensfreude der Seniorinnen und Senioren durch die Tanzflächen schwappt. Die aktuellen Zahlen von Pro Senectute zeigen, dass das Tanzen bei der älteren Generation immer beliebter wird. Im Jahr 2023 nutzten rund 9800 Personen die vielfältigen Tanzangebote. Diese Zahl ist bis 2025 auf beeindruckende 13’300 Personen gestiegen – das sind satte 35 Prozent mehr in nur zwei Jahren! Besonders Frauen haben die Tanzveranstaltungen für sich entdeckt; nur etwa ein Viertel der Teilnehmenden sind Männer. Es gibt kaum etwas Schöneres, als die rhythmischen Klänge von Line Dance, Paartanz und den lebendigen Tanznachmittagen zu hören, während sich die Menschen in fröhlicher Gesellschaft bewegen.
Peter Burri Follath, der Kommunikationsleiter von Pro Senectute Schweiz, hebt hervor, dass die Tanzveranstaltungen nicht nur für diejenigen gedacht sind, die klassische Kurse besuchen möchten. Nein, sie ziehen alle an! Und das ist auch der Grund, warum Pro Senectute ein weiteres Wachstum im Bereich des Tanzens erwartet, insbesondere durch die kommenden Ü60-Discos. Ein Highlight steht schon vor der Tür: Am 12. September findet die nationale Ü60-Party, die Suisse Disco 60+, in Zürich statt. Wer sich einen Vorgeschmack auf die gute Laune holen möchte, sollte am Sonntag, dem 21. Juni, in den Utopia Club nach Aarau kommen. Dort wird von 15 bis 19 Uhr getanzt, gelacht und gefeiert!
Tanzen für die Gesundheit
Die positiven Auswirkungen des Tanzens auf die Gesundheit sind nicht zu leugnen. Georg Stallnig, ein engagierter Tanzlehrer aus Köln, bringt regelmäßig Freude in Seniorenheime. Seine Tanzstunden sind nicht nur Bewegung, sondern ein echtes Lebenselixier! Musik weckt Erinnerungen, animiert zum Mitmachen und zaubert ein Lächeln auf die Gesichter der Bewohner. Bekannte Schlager, Walzer und Volkslieder sorgen dafür, dass niemand stillsitzen kann. Das sieht man den Teilnehmenden an – die Lebensfreude sprudelt förmlich über!
Die Wissenschaft unterstützt diese Begeisterung: Prof. Dr. Anita Hökelmann von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg macht klar, dass Tanzen die neuropsychologischen und motorischen Fähigkeiten fördert. Es verbessert nicht nur das Gedächtnis, sondern setzt auch Glückshormone frei, die den Stress reduzieren und depressive Verstimmungen vertreiben. Wer hätte gedacht, dass das Erlernen neuer Tanzschritte sogar geistigen Abbau verlangsamen kann? Tanzen wird somit zu einem kleinen Schutzschild gegen Einsamkeit und Demenz – ein echter Alleskönner für die ältere Generation!
In einer Welt, in der die Mobilität im Alter oft abnimmt und die Gefahr von Stürzen steigt, ist das Tanzen eine willkommene Möglichkeit, aktiv zu bleiben. Es verbessert die Muskelkraft, die Mobilität und sorgt für ein starkes Immunsystem. Es ist einfach herzerwärmend zu sehen, wie Tanzen nicht nur die Beine, sondern auch die Herzen der Menschen bewegt. In Basel, Aarau und an vielen anderen Orten in der Schweiz wird das Tanzen zum Schlüssel für ein erfülltes, aktives Leben im Alter. Und das ist einfach nur schön!
