Heute ist der 10.05.2026 und die Vorfreude auf das bevorstehende Duell zwischen dem FC Basel und den Young Boys in Bern könnte nicht größer sein. Doch mal ehrlich, die Basler Fans sind nicht nur gespannt, sie sind auch etwas nervös. Seit 10 Jahren hat der FC Basel im Wankdorf nicht mehr gewonnen. Der letzte Sieg datiert vom 22. Mai 2016. Seither haben die Rotblauen in 20 Partien (inklusive Cup) 16 Niederlagen und nur 4 Unentschieden erzielt. Ein harter Brocken also, gegen den sie antreten müssen.
Die Young Boys haben in der Vergangenheit viele Spiele im Wankdorf gewonnen und ihre Festung scheint unüberwindbar. Sogar der FC Sion hat erst im Juli 2024 eine 39 Spiele andauernde Sieglos-Serie gegen YB im Wankdorf beenden können. Und St. Gallen? Die haben nach 17 Jahren endlich im Oktober 2022 wieder einen Sieg in Bern errungen. Das Ganze lässt die Frage aufkommen: Kann Basel das Unmögliche schaffen? Viele Fans hoffen darauf, dass die Jungs endlich den Fluch brechen.
Der Druck steigt
Die Bilanz der Basler seit dem letzten Sieg in Bern ist ernüchternd. Unter den letzten Begegnungen war sogar eine peinliche 1:7-Niederlage gegen YB im September 2018. Wenn man sich die aktuelle Saison anschaut, sieht man, dass die Young Boys bereits drei Heimpleiten kassiert haben. Vielleicht könnte das der Schlüssel für Basel sein? Die Motivation der YB-Spieler könnte auch fraglich sein, da sie keine Chance auf europäische Plätze haben. Das könnte dem Team aus Basel einen kleinen Vorteil verschaffen. Vielleicht ist jetzt der richtige Moment gekommen, um die Wankdorf-Festung zu stürmen.
Der erste Vergleich in dieser Saison endete immerhin 0:0. Ein Unentschieden, das für die Basler wie ein kleiner Lichtblick wirkt. Auf der anderen Seite zeigt es, dass YB trotz ihrer Heimstärke nicht unbesiegbar ist. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und die Basler haben Grund zu glauben, dass es im 21. Anlauf endlich klappen könnte. Die Fans werden das Stadion zum Beben bringen, und wenn die Spieler das Publikum mitreißen können, ist alles möglich.
Ein Blick auf die Historie
Die Geschichte der Begegnungen zwischen diesen beiden Teams ist reich an Emotionen. Jedes Mal, wenn sie aufeinandertreffen, zuckt es in den Zuschauerrängen. Die Rivalität ist spürbar, die Atmosphäre elektrisierend. Und auch wenn es im Wankdorf nicht geklappt hat, ist die Unterstützung der Fans unerschütterlich. Die Basler reisen in Scharen nach Bern, in der Hoffnung, dass dieser Sonntag ein ganz besonderer Tag wird.
Also, packt die Schals ein, lasst die Stimmen erklingen und fiebert mit. Vielleicht, nur vielleicht, wird der 21. Anlauf für den FC Basel der Wendepunkt. In diesem Sinne, auf ein spannendes Spiel und möge die bessere Mannschaft gewinnen! Die Wankdorf-Festung? Sie könnte sich bald als das Gegenteil herausstellen.