Heute ist der 4.06.2026 und wir werfen einen Blick auf die Arbeitsmarktsituation in der Ostschweiz. Ein Thema, das uns alle betrifft. Die aktuelle Lage zeigt, dass die Arbeitslosenquoten in den Ostschweizer Kantonen im Monatsvergleich stabil geblieben sind. Ein erfreuliches Zeichen, denn alle Kantone liegen weit unter dem Schweizer Durchschnitt von 3 Prozent. Im Kanton St. Gallen beispielsweise waren Ende Mai 11’428 Personen bei einem RAV gemeldet. Das sind zwar 957 mehr als im Vorjahr, aber auch 228 weniger als noch Ende April. Die Arbeitslosenquote im St. Gallen betrug im Mai 2,1 Prozent und blieb somit konstant im Vergleich zum April, wo sie ebenfalls bei 2,1 Prozent lag. Interessanterweise lag die Quote im Mai 2025 sogar nur bei 1,9 Prozent – das lässt auf eine gewisse Stabilität hoffen.
Ein Blick auf die Kurzarbeit im Kanton St. Gallen zeigt, dass 45 Betriebe für 1’590 Mitarbeitende Kurzarbeit angemeldet haben. Im Vergleich zum April ist die Zahl der betroffenen Unternehmen um 15 gesunken, während die Anzahl der Angestellten um 283 zurückging. Die Gründe dafür sind vielfältig, vor allem konjunkturelle Schwierigkeiten und, oh Wunder, auch US-Zölle spielen eine Rolle.
Ein Blick auf die Nachbarkantone
Im Kanton Thurgau blieb die Arbeitslosenquote bei 2,3 Prozent, was wie ein Lichtblick in diesen schwierigen Zeiten wirkt. Allerdings gibt es auch hier einen leichten Rückgang bei der Zahl der offenen Stellen. Trotz dieser Herausforderungen herrscht in der Thurgauer Wirtschaft eine gewisse Zuversicht – der Spirit ist noch nicht ganz verloren! In Appenzell Ausserrhoden sank die Arbeitslosenquote sogar von 1,7 auf 1,6 Prozent. Das ist doch mal eine positive Entwicklung, oder? Und Appenzell Innerrhoden? Hier stieg die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 0,8 Prozent, was weiterhin der tiefste Wert in der ganzen Schweiz ist.
Doch wie sieht die Situation im Dezember 2025 aus? Da erhöhte sich die Arbeitslosenquote im Kanton St. Gallen um 0,2 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent. Eine Entwicklung, die im saisonüblichen Bereich liegt, aber dennoch nicht ignoriert werden sollte. Die Kurzarbeit ist ebenfalls ein Thema, denn 71 Betriebe haben für 2’099 Mitarbeitende vorangemeldet, was einen Rückgang von 8 Betrieben und 11 Mitarbeitenden im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Im Thurgau stieg die Quote um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent, während die Situation in Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden ebenfalls leicht anstieg.
Ein Gesamtbild der Arbeitsmarktlage
<pAuf nationaler Ebene liegt die Arbeitslosenquote der Schweiz mittlerweile bei 3,1 Prozent. Es ist ein ständiges Auf und Ab, das uns mehr denn je vor Augen führt, wie volatil der Arbeitsmarkt sein kann. Es bleibt zu hoffen, dass die positiven Entwicklungen in einigen Kantonen die negativen in anderen ausgleichen. Die Ostschweiz scheint trotz aller Herausforderungen eine gewisse Resilienz zu zeigen, und das ist vielleicht das Wichtigste, was wir aus dieser Situation mitnehmen können.