Es ist ein aufregendes Thema, das die Gemüter bewegt: die Abschaffung des Eigenmietwerts. Edgar Bischof, der Präsident des Hauseigentümerverbandes (HEV) Appenzell Ausserrhoden, hat sich kürzlich zu der bevorstehenden Abstimmung geäußert. Mit 57,5% Ja-Stimmen in der ganzen Schweiz und stolzen 73,4% in Ausserrhoden hat die Bevölkerung klar Stellung bezogen. Das ist eine deutliche Ansage! Bischof bleibt in seiner Rolle als Präsident, denn die Vorstandswahlen stehen erst in einem Jahr an. Aber die Einführung der Abschaffung des Eigenmietwerts – ursprünglich für 2028 geplant – wurde nun auf 2029 verschoben. Komisch, oder? In einigen Kantonen wird sogar eine Verschiebung auf 2031 favorisiert.

Der Ausserrhoder Landammann Hansueli Reutegger hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet: Verbindliche Aussagen zur Umsetzung sind noch nicht möglich. Das klingt ein bisschen nach „Wir müssen erst mal schauen“. Themen wie Zweitliegenschaften, Abzüge und Liegenschaftssteuern sind derzeit in Evaluierung. Da kann man nur hoffen, dass die Dinge bald klarer werden. Markus Meier, der Direktor des HEV Schweiz, hat betont, dass die Anpassung der 26 kantonalen Gesetzgebungen Zeit benötigt. Das hat ja auch seine Gründe, schließlich sind die Unterschiede zwischen den Kantonen nicht zu unterschätzen.

Mitgliederentwicklung und Finanzen

Der HEV Appenzell Ausserrhoden hat zum 31. Dezember 2025 insgesamt 4255 Mitglieder. Das klingt nach einer soliden Zahl, aber es gab auch 166 Eintritte und 181 Kündigungen, meist durch Todesfälle oder Sektionswechsel. Ein minimaler Verlust von rund 260 Franken bei einem Aufwand von etwa 281’000 Franken ist zwar nicht ideal, aber im Rahmen des Möglichen. Der Voranschlag für 2026 sieht bei einem Umsatz von rund 242’000 Franken ein ausgeglichenes Ergebnis vor. Das kann man schon mal als positiv werten!

Besonders spannend wird die Diskussion über die Heizungen. Der HEV fordert eine Vereinfachung beim Ersatz von Öl- und Gasheizungen. Das ist ein großes Thema, denn es müssen 8000 Heizungen ersetzt werden – und aktuell sind dafür 15 Formulare und 46 Seiten Dossier erforderlich. Da fragt man sich, warum es so kompliziert sein muss. Matthias Tischhauser, ein Vorstandsmitglied des HEV, hielt ein Kurzreferat über den Verein Energie AR/AI und dessen Jubiläumsprogramm, was sicherlich für den einen oder anderen interessant war.

Veranstaltungen und Unterhaltung

Der HEV plant auch für 2026 verschiedene Informationsveranstaltungen, um die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten. Ein Highlight dieser Veranstaltungen könnte die Verlosung von Preisen unter den Teilnehmern sein – darunter ein Wohnraum-Luftbefeuchter. Das klingt doch nach einer netten Geste! Und nicht zu vergessen: Der musikalische Teil des Abends wird von der Kapelle Helewie gestaltet. Ein bisschen Musik schadet nie und sorgt für eine angenehme Atmosphäre.

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Am 28. September 2025 haben die Schweizer Stimmbürger die Vorlage zur Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung angenommen – und das nicht ohne Grund. Mit 57,73% der Stimmen und in 16,5 Kantonen wurde ein klarer Kurs gesetzt. Die Vorlage beinhaltete auch die kantonale Kompetenz für eine Zweitliegenschaftssteuer. Ein realistisches Datum für die Abschaffung könnte der 1. Januar 2028 sein. Bis dahin bleibt der Eigenmietwert weiterhin als Einkommen versteuert, was die finanziellen Planungen mancher Hauseigentümer etwas kompliziert macht.

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) wird den Kantonen Übergangsfristen setzen, innerhalb derer die kantonale Gesetzgebung angepasst werden muss. Eine spannende Zeit steht also bevor. Bestehende Abzugsmöglichkeiten können bis zur endgültigen Abschaffung weiterhin genutzt werden – das ist zumindest ein kleiner Lichtblick in der ganzen Unsicherheit.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gesetzgebung entwickeln wird und welche weiteren Themen auf die Agenda kommen. Die kommenden Monate könnten entscheidend dafür sein, wie sich der Wohnungsmarkt und die Rahmenbedingungen für Hauseigentümer in der Schweiz gestalten. Eines ist sicher: Das Thema wird uns noch lange beschäftigen!