Heute ist der 3.07.2026 und die Finanzlage der Aargauer Gemeinden zeigt ein spannendes Bild. Trotz solider Grundlagen und einer insgesamt positiven Bilanz sehen sich viele Gemeinden mit Herausforderungen konfrontiert. Laut dem Kanton konnten die Gemeinden im Jahr 2025 einen Gesamtertrag von rund 74 Millionen Franken erzielen. Das klingt erstmal super, aber im Vergleich zum Vorjahr, wo die Zahl bei 79 Millionen Franken lag, ist das ein Rückgang von 6,4 Prozent. Komisch, oder? Zwei Drittel der Gemeinden haben dennoch Überschüsse erwirtschaftet, und das ist doch ein Lichtblick!

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass 111 Gemeinden mit einem Ertragsüberschuss abgeschlossen haben, während 66 Gemeinden ein Defizit zu verzeichnen hatten. Bei 20 Gemeinden sind die Zahlen ausgeglichen. Geltwil, das kleine Juwel, führt die Liste mit dem höchsten Vermögen pro Kopf an – 12’700 Franken. Leuggern folgt dicht dahinter. Auf der anderen Seite sind da Fahrwangen und Gansingen, die mit hohen Schulden pro Kopf kämpfen. Um genau zu sein, 7’317 Franken in Fahrwangen, 7’161 Franken in Gansingen und 5’189 Franken in Wettingen. Das sind schon ganz schön hohe Beträge!

Steigende Ausgaben und Infrastrukturinvestitionen

Die Ausgaben wachsen schneller als die Einnahmen – das klingt nach einer Rechnung, die nicht aufgeht. Der bereinigte Nettoaufwand stieg um 5,7 Prozent. Besonders stark steigen die Kosten für Gesundheit (+17 Prozent), Bildung (+6 Prozent) und Soziales (+5 Prozent). Das ist ein echter Druck, der auf den Gemeinden lastet! Wenn die Ausgaben dauerhaft schneller steigen als die Einnahmen, können selbst gesunde Gemeinden in Schwierigkeiten geraten.

Doch die Gemeinden lassen sich nicht unterkriegen und investieren weiterhin kräftig in ihre Infrastruktur. Die Nettoinvestitionen beliefen sich 2025 auf rund 411 Millionen Franken. Das sind große Summen, die da fließen, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Die Stadt Baden hat fast alle Schulden abgebaut und kommt auf eine Verschuldung von nur 9 Franken pro Kopf. Das kann sich sehen lassen!

Selbstfinanzierungsgrad und Finanzausgleich

Dennoch, der Selbstfinanzierungsgrad ist auf 90 Prozent gesunken, was bedeutet, dass nicht alle Investitionen aus eigenen Mitteln finanziert werden können. Von den 197 Gemeinden verfügen 70,6 Prozent über ein Nettovermögen, während die übrigen tragbare Nettoschulden aufweisen. Insgesamt 134 Gemeinden erhalten 2026 Beiträge aus dem innerkantonalen Finanzausgleich, während 62 Gemeinden Abgaben zahlen. Ein wahrlich komplexes Gefüge, das da am Laufen ist!

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Die SP Aargau äußert Besorgnis über die steigenden Aufgaben der Gemeinden und warnt, dass diese schneller wachsen als die Einnahmen. Sie kritisieren außerdem die geplanten Steuererleichterungen, die den Druck auf die Gemeinden weiter erhöhen könnten. Die Fiskalerträge der Gemeinden beliefen sich 2025 auf etwa 2,35 Milliarden Franken, was 35 Millionen Franken mehr als im Vorjahr entspricht. Das ist zwar ein Zuwachs, aber die Zahlen sind trügerisch, wenn man die steigenden Ausgaben betrachtet.

Insgesamt bleibt die Verschuldung der Aargauer Gemeinden gut tragbar, auch wenn die finanziellen Reserven kleiner geworden sind. Wenn man bedenkt, dass 68 Gemeinden Defizite von rund 40 Millionen Franken ausweisen, wird klar, dass es hier noch viel zu tun gibt. Die Herausforderungen sind groß, aber die Gemeinden zeigen eine bemerkenswerte Resilienz. Und das ist doch ein Grund zur Hoffnung! Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickelt.