Aarau im Aufwind oder auf der Kippe? Ein Testspiel mit Fragen und Hoffnungen
Heute ist der 1.07.2026 und die Fußballszene in Aargau hat mal wieder ihre Höhen und Tiefen. Der FC Aarau musste jüngst eine bittere Niederlage im Testspiel gegen die U21 des FC St. Gallen einstecken. Mit einem Endstand von 1:3 in Kölliken war das Ergebnis nicht das, was sich die Aarauer erhofft hatten. Das Spiel begann vielversprechend, aber die St. Galler zeigten schnell, wo der Hammer hängt.
In der 31. Minute brachte Stöber die Gäste in Führung – ein Schuss, der die Aarauer Defensive kalt erwischte. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Eliah Jordan, ein 21-jähriger Testspieler von der U21 des FC Basel, sorgte in der 44. Minute für den Ausgleich. Nach einer feinen Vorarbeit von Linus Obexer netzte er ein und sorgte für Jubel bei den etwa 100 Zuschauern. Doch das Glück währte nicht lange. Nur wenige Minuten nach der Halbzeit, in der 66. Minute, fand Rüdlinger erneut den Weg ins Netz und stellte auf 1:2. Ibraimov setzte dann in der 67. Minute den Schlusspunkt mit dem 3:1 – eine bittere Pille für die Aarauer.
Neuzugänge und Talente
Besonders interessant war der Neuzugang von Zidan Tairi, der am Spieltag einen Vertrag bei Aarau für drei Jahre unterschrieb. Der 19-Jährige, der zuvor beim FC Zürich ausgebildet wurde und zuletzt bei TSG Hoffenheim U19 spielte, hat in 74 Pflichtspielen stolze 25 Tore erzielt. Tairi wurde im Testspiel im Dreier-Mittelfeld eingesetzt – ein vielversprechender Start in seine Karriere in Aarau. Doch auch die Abwesenheit mehrerer Schlüsselspieler wie Koide (krank), Arkovic und Ndau (verletzt), sowie der Abwesenheit von Afriyie und Fofana, schmerzte. Aarau setzte zudem frische U19-Talente wie Metin Ajredin, Leart Alidemaj, Andrin Derbaci und Ivan Simic ein, die das Vertrauen von Trainer und Fans spüren konnten.
Diese Testspiele sind immer eine gute Gelegenheit, um die eigene Form zu überprüfen und neue Spieler zu integrieren. Die Mischung aus Erfahrung und frischem Wind von den Talenten könnte sich als Schlüssel zum Erfolg in der kommenden Saison herausstellen. Allerdings, wenn man gegen die U21 einer anderen Mannschaft verliert, muss man sich auch fragen, wo die eigene Leistung wirklich steht. Ein bisschen mehr Konstanz und vielleicht ein paar weniger Verletzungen können Aarau nur gut tun.
