Die Steinhauserstrasse in Zug wird ab dem 22. Juni 2026 in eine große Baustelle verwandelt. Ein Abschnitt zwischen dem Zanggenrütiweg und der Nationalstrasse steht auf dem Programm. Die Bauarbeiten müssen einfach sein, denn der Bossardkreisel und die angrenzenden Strassen sind in einem schlechten baulichen Zustand. Eine umfassende Sanierung ist dringend notwendig. Die Arbeiten sind bis zum Sommer 2027 angesetzt und versprechen so einige Veränderungen.

Die Sanierung bedeutet nicht nur, dass viel Staub aufgewirbelt wird, sondern auch, dass die Bushaltestelle „Ammannsmatt“ barrierefrei umgebaut wird. Das ist besonders wichtig für all jene, die auf Rollstühle angewiesen sind oder mit Kinderwagen unterwegs sind. Ein durchgehender Radstreifen wird auf beiden Seiten der Straße angelegt – ein echter Gewinn für Radfahrer! Das alles geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Zug und der WWZ AG, um die Strassenentwässerung anzupassen und die Werkleitungen zu sanieren.

Vorausschauende Planung

Im Vorfeld der Hauptarbeiten wird bereits am 15. Dezember 2025 mit dem Bau des Installationsplatzes begonnen. Der wird auf einem Grundstück gegenüber der Waschanlage eingerichtet. Dies geschieht, ohne den Verkehr einzuschränken – zum Glück, denn wer möchte schon mitten im Baustellenchaos stecken bleiben? Die eigentlichen Arbeiten starten dann im Frühling 2026. Hierbei wird das Ganze schrittweise und etappenweise abgewickelt, was bedeutet, dass der Verkehr mehrheitlich im Zweispurbetrieb an der Baustelle vorbeigeführt wird. In bestimmten Phasen kann es jedoch auch einspurig werden, und dann heißt es: Augen auf und dem Verkehrsdienst folgen!

Ein weiterer Knackpunkt: Bäume entlang der Steinhauserstrasse müssen für die Sanierungsarbeiten gefällt werden. Das klingt hart, aber keine Sorge – neue Bäume werden nach Abschluss der Umgestaltung gepflanzt. Ein kleiner Trost für die Naturfreunde unter uns. Die Arbeiten sind nicht nur für die aktuelle Verkehrssituation wichtig, sondern auch für die künftige Lebensqualität in Zug.

Ein Blick in die Zukunft

Der Kanton Zug ist ja nicht nur ein beliebter Lebensraum, sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsstandort in der Schweiz. Da ist es nur logisch, dass man zukunftsgerichtete Rahmenbedingungen schaffen möchte, insbesondere was die Verkehrsinfrastruktur angeht. Die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen – ob zu Fuß, mit dem Velo oder dem Auto – sollen besser erfüllt werden. Das Ziel ist klar: Die Verkehrsströme entflechten, um alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen.

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Geplante Umfahrungen in Zug und Unterägeri sollen das Verkehrsaufkommen um bis zu 75 % reduzieren. Das klingt nach einer tollen Lösung, um den Lärm und die Luftbelastung in den Ortszentren zu verringern. Wer möchte nicht in einer Umgebung wohnen, die nicht nur gut aussieht, sondern auch lebenswert ist? Am 31. August 2023 hat der Kantonsrat einen Rahmenkredit für die Umfahrungen genehmigt, und die Finanzierung erfolgt komplett aus dem Eigenkapital des Kantons. Es werden keine zusätzlichen Mittel über die Motorfahrzeugsteuer benötigt. Da kann man nur hoffen, dass die Abstimmung am 3. März 2024 positiv verläuft!