Lorzenebene: Ein Fest der Natur und Gemeinschaft zur Landschaft des Jahres 2026
Am 13. Juni 2026 war es endlich so weit: Die Lorzenebene wurde von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zur Landschaft des Jahres 2026 gekürt! Eine Auszeichnung, die nicht nur für die Region Zug, sondern für alle, die sich für den Erhalt dieser kostbaren Fläche einsetzen, einen Grund zum Feiern darstellt. Rund 100 Personen versammelten sich zu diesem besonderen Anlass, um die Klänge von Musik zu genießen und bei Spaziergängen Themen wie Landwirtschaft und Naturschutz zu erkunden – ein Fest für alle Sinne!
Die Preisträger, darunter die Korporation Zug, der Kanton Zug, die Stadt Zug und die Gemeinden Baar, Cham und Steinhausen, wurden für ihre vorbildliche Raum- und Landschaftsplanung gewürdigt. Baudirektor Florian Weber hob den hohen Wert der Lorzenebene für die Lebensqualität und die Standortattraktivität hervor. Man kann sich gut vorstellen, wie die Sonnenstrahlen über die sanften Hügel tanzen, während die Natur in voller Pracht erblüht. Ein wahres Paradies, das für die Menschen und die Natur gleichermaßen Raum bietet.
Ein gemeinsames Engagement
Seit dem Jahr 2000 hat die Bevölkerung im Kanton Zug um beeindruckende 34 Prozent zugenommen. Trotz diesem Wachstum blieb die Lorzenebene als große Freifläche erhalten. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer klugen und strategischen Verhandlung zwischen Flächen, Interessen und Nutzungen. Eine Arbeitsgruppe, unter der Leitung des Amts für Raum und Verkehr, hat bereits 2012 ein Leitbild entwickelt, das den Weg für diesen Erfolg ebnete. Und das alles wäre ohne das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Vereine und Bürger:innen nicht möglich gewesen. Hier zeigt sich also, wie wichtig gemeinsames Handeln ist!
Stadträtin Eliane Birchmeier verriet sogar, dass das Brüggli ihr Lieblingsort in der Lorzenebene ist. Ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Gemeindepräsident Markus Amhof berichtete von einem Natureinsatz in der Chamer Bucht, und Georges Helfenstein, der Gemeindepräsident von Cham, lobte die neu gebaute Holzbrücke über den Dorfbach in Steinhausen – solche Projekte machen die Lorzenebene noch wertvoller!
Ein Preis mit Bedeutung
Das Preisgeld von 10.000 Franken wird übrigens für ein Essen für Landwirtinnen und Landeigentümer verwendet – eine wunderbare Geste, um den Menschen zu danken, die tagtäglich dafür sorgen, dass diese Landschaft so bleibt, wie sie ist. Urban Keiser, Präsident der Korporation Zug, wies auf die Zerbrechlichkeit der Lorzenebene hin. Ein Satz, der zum Nachdenken anregt und uns daran erinnert, wie wichtig es ist, auch in Zukunft für den Erhalt dieser einzigartigen Landschaft zu kämpfen.
Die Auszeichnung „Landschaft des Jahres“ wird jährlich von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz vergeben, um die Vorteile einer hohen Landschaftsqualität zu vermitteln und das Engagement der Bevölkerung zu würdigen. Die Lorzenebene ist ein lebendiges Beispiel dafür, was mit Hingabe und einem klaren Ziel erreicht werden kann. Sie bleibt ein Ort, an dem Landwirtschaft, Bevölkerung und Natur harmonisch miteinander verbunden sind.
