Die Schweiz hat Großes vor! Eine direkte Zugverbindung nach London steht in Aussicht. Die SBB, SNCF Voyageurs und Eurostar haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die das Herz eines jeden Reisenden höher schlagen lässt. Endlich wird es eine attraktive Alternative zum Flugzeug geben. Wer hätte gedacht, dass man in ein paar Jahren in nur fünf Stunden von Basel nach London düsen kann? Ein Traum, der langsam Realität wird!
Das Projekt hat auch Unterstützung von höchster Stelle: Bundesrat und UVEK-Vorsteher Alber Rösti ist ebenfalls an Bord. Bereits im September wurde eine Absichtserklärung in London unterzeichnet. Die geplanten Reisezeiten sind wirklich spannend – Zürich nach London in sechs Stunden, Genf in fünf und Basel in gerade mal fünf Stunden! Das sind doch mal Ansagen, die für Vorfreude sorgen. Besonders, wenn man bedenkt, dass London das beliebteste Flugziel der Schweizer Bevölkerung ist.
Der nächste Schritt
Jetzt heißt es, die nächsten Schritte abzuwarten. Zunächst kommt die Analyse möglicher Fahrpläne und Betriebskonzepte. Die Umsetzung der Direktverbindung wird allerdings frühestens in den 2030er Jahren möglich sein. Ein bisschen Geduld ist also gefragt, aber hey – gute Dinge brauchen Zeit! Das Warten könnte sich aber lohnen, denn der Schienenverkehr in Europa hat so einiges zu bieten.
Die technischen Standards, Betriebskonzepte und Infrastrukturen im europäischen Schienenverkehr sorgen für hohe Sicherheit und einen hohen Anteil an Elektrifizierung. Das lässt sich auch in der Schweiz sehen, die mit einer Netzdichte von 133,8 m/km² an der Spitze steht. Im Vergleich dazu hat Norwegen nur 10,7 m/km². Das zeigt, wie wichtig die Schiene hierzulande ist.
Schienenverkehr und Interoperabilität
Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, den Wettbewerb in nationalen Eisenbahnnetzen zu sichern und die Dienstleistungsfreiheit zu gewährleisten. Das bedeutet auch, dass die nationalen Vorschriften zur Technik, Verwaltung und Sicherheit harmonisiert werden müssen. Ein kompliziertes Unterfangen, aber notwendig für die Interoperabilität im Schienenverkehr. Schließlich möchte man ja auch über Grenzen hinweg entspannt reisen können.
Die elektrifizierten Schienennetze in Europa nutzen verschiedene Bahnstromsysteme, und auch die Signalsysteme variieren von Land zu Land. So kann es beim grenzüberschreitenden Betrieb zu technischen Hindernissen kommen – unterschiedliche Lichtraumprofile, Bahnstromsysteme oder Zugbeeinflussungssysteme stellen da einige Herausforderungen dar. Aber das sind alles Punkte, die bei der Planung der neuen Verbindung nach London berücksichtigt werden müssen. Und wer weiß, vielleicht wird das Reisen bald noch einfacher!
Wenn die Schweiz mit der geplanten Zugverbindung nach London tatsächlich umsetzt, könnte das nicht nur den Reiseverkehr revolutionieren, sondern auch den sozialen Zusammenhalt in Europa stärken. Denn wer möchte nicht mal schnell für ein Wochenende nach London fliegen – oder besser gesagt: fahren? Die Vorfreude auf den Zug nach London ist auf jeden Fall schon jetzt spürbar!