Heute ist der 12.05.2026 und in Zug brodelt die Vorfreude. Die Eishockey-Weltmeisterschaft steht vor der Tür, und die Schweizer Nationalmannschaft hat große Hoffnungen, besonders auf ihren star-Goalie Leonardo Genoni. Der 38-Jährige, der bald seinen 39. Geburtstag feiert, wird voraussichtlich die Nummer eins im Tor sein und hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. 153 Länderspiele hat er absolviert und wird in seiner zwölften WM dabei sein. Genoni, der nach dem Silbermedaillengewinn im Vorjahr als Turnier-MVP ausgezeichnet wurde, hat sich akribisch auf dieses Ereignis vorbereitet. Er hat die gesamte WM-Vorbereitung nach dem Viertelfinal-Aus mit dem EV Zug hinter sich gebracht, was ihm sicherlich zugutekommen wird.

In der Schweiz lebt Genoni mit seiner Frau Anina und ihren drei Kindern in Kilchberg am Zürichsee. Neben dem Eishockey hat er auch einen Master in Betriebswissenschaften und studierte Wirtschaftsrecht. Man könnte sagen, der Mann hat nicht nur das Talent, sondern auch das Köpfchen! Und trotz seiner beeindruckenden Leistungen, wie dem Rekord für die längste Zeit ohne Gegentreffer bei einer WM von 243 Minuten und 27 Sekunden, bleibt er bescheiden. Er spricht oft über die Bedeutung von mentaler Stärke und Lockerheit im Spiel – eine Einstellung, die ihn in den letzten zwei WM-Finals (2024 und 2025) stark gemacht hat, auch wenn er dort keine Tore erzielt hat. Genoni sieht die Chancen für zukünftige Erfolge trotz der Herausforderungen.

Der Schweizer WM-Spielplan

Die WM findet in Zürich statt, und die Spiele der Schweiz versprechen Spannung pur. Hier ist der Spielplan, den man sich merken sollte:

  • 15. Mai, 20.20 Uhr: Schweiz-USA
  • 16. Mai, 20.20 Uhr: Schweiz-Lettland
  • 18. Mai, 20.20 Uhr: Schweiz-Deutschland
  • 20. Mai, 16.20 Uhr: Schweiz-Österreich
  • 21. Mai, 20.20 Uhr: Schweiz-Grossbritannien
  • 23. Mai, 16.20 Uhr: Schweiz-Ungarn
  • 26. Mai, 20.20 Uhr: Schweiz-Finnland

Doch Genoni ist nicht der einzige Spieler, der die Farben des EV Zug in der Nationalmannschaft repräsentiert. Auch Attilio Biasca, ein weiteres Talent mit Zuger Wurzeln, hat es ins WM-Kader geschafft. Biasca, der aus der Zuger The Hockey Academy stammt und im letzten Sommer zu Fribourg Gottéron gewechselt ist, hat sich bereits den Titel des Schweizer Meisters gesichert. Dies ist seine erste Nominierung für eine WM und die Erwartungen sind hoch. Man darf gespannt sein, wie sich der junge Spieler in dieser prestigeträchtigen Umgebung schlagen wird.

Die Herausforderungen und Hoffnungen

Die letzten Monate waren für Genoni nicht leicht, vor allem nach der Entlassung von Trainer Patrick Fischer. Trotz dieser Umstände äußert er sich optimistisch über die WM-Vorbereitung. Sein Vertrag beim EV Zug läuft bis 2027, und solange er gebraucht wird, plant er, der Nationalmannschaft treu zu bleiben. Eine Herausforderung, die er jedoch sieht, ist die Aufstockung der spielberechtigten Ausländer – ein Thema, das vielen Schweizer Torhütern (und auch Genoni) Sorgen bereitet. Kommerziell wird es spannend, aber menschlich? Da bleibt ein mulmiges Gefühl zurück.

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So stehen die Zeichen auf Spannung und Hoffnung. Die Schweiz hat in Genoni einen starken Rückhalt, der sowohl Erfahrung als auch Talent mitbringt. Die Fans dürfen sich auf aufregende Spiele freuen, und wer weiß? Vielleicht liegt das nächste große Abenteuer für die Schweiz in der Luft – in einer WM, die die Eishockey-Geschichte neu schreiben könnte.