Am 30. April 2026 war ein großer Tag für den EVZ: Lauri Marjamäki wurde als neuer Head Coach vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich noch in seiner Heimat Finnland, doch nach der Vertragsunterzeichnung packte er seine Sachen und machte sich auf den Weg nach Zug. Sein zwei-tägiger Besuch war nicht nur eine erste Gelegenheit, das neue Terrain zu erkunden, sondern auch eine wichtige Phase der Planung für die kommende Saison 2026/27.

Während seines Aufenthalts nahm Marjamäki am Kick-Off Event der EVZ Pro Coaches teil, das von GM Reto Kläy geleitet wurde. Ein wichtiger Stopp auf seiner Agenda war das OYM, das Trainingszentrum der ersten Mannschaft. Die Gegebenheiten dort fand er ausgesprochen gut – ein echtes Plus, das ihm helfen wird, die Pre-Season sinnvoll zu gestalten. Zudem ließ er es sich nicht nehmen, einige Spieler kennenzulernen, was ihm sicherlich einen ersten Eindruck von der Mannschaft verschaffte. Es wurde schnell klar: Marjamäki hat große Ambitionen. „Ich möchte unbedingt gewinnen“, erklärte er und sieht viel Potenzial in der Organisation. Während die meisten EVZ-Spieler im Sommertraining sind, arbeitet Marjamäki bereits mit seinem Staff an der neuen Saison.

Ein neuer Wind weht in Zug

Mit 48 Jahren bringt Marjamäki eine Menge Erfahrung mit. Er kommt vom EHC Kloten, wo er in seinen letzten beiden Spielzeiten das Team in die Playoffs führte. Am 1. Mai 2026 wird er offiziell das Amt des Cheftrainers übernehmen und hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2027/28 unterschrieben. Es ist also klar, dass der EVZ mit ihm einen langfristigen Plan verfolgt. Michael Liniger, der vorherige Head Coach, wird Marjamäki in Kloten nachfolgen, nachdem sein Vertrag am 30. April 2026 aufgelöst wurde.

Bevor er zum EVZ kam, war Marjamäki zwischen 2016 und 2018 finnischer Nationaltrainer. In Finnland coachte er bei Top-Clubs wie Kärpät und Jokerit und wurde gleich zweimal finnischer Meister. „Trainer des Jahres“ in der «Liiga» zu werden, ist auch nicht gerade ein alltägliches Kunststück. Patrick Lengwiler, der CEO des EVZ, sieht in Marjamäkis Erfahrung mit jungen Spielern und dem Rebuild-Prozess des Teams einen großen Vorteil. „Ich bin optimistisch über die Zukunft des EVZ“, betonte Marjamäki, und das klingt fast wie ein Versprechen an die Fans.

Ein Blick über die Grenze

In Finnland tut sich zurzeit einiges. Einige Eishockey-Klubs planen die Gründung einer eigenen Liga, und das ist ganz schön aufregend. Heikki Penttilä, der ehemalige Präsident von Tappara Tampere, und seine Firma Causabon sind die Initiatoren dieses Projekts. Klubs wie Jokerit und Kärpät stehen hinter der Idee, die Liga soll im Herbst 2026 starten und 10 bis 12 Mannschaften umfassen. Ganz im Gegensatz zur aktuellen Liiga mit 16 Teams. Es gibt viel Diskussion über die wirtschaftlichen Bedingungen und die sportliche Konkurrenzfähigkeit im finnischen Eishockey. Vielleicht ist das ja ein Thema, das auch Marjamäki im Hinterkopf hat, wenn er an die Zukunft des EVZ denkt.

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Es bleibt spannend, wie sich das alles entwickeln wird. Eines ist klar: Mit Marjamäki an der Spitze hat der EVZ einen Trainer, der nicht nur Erfahrung, sondern auch eine klare Vision mitbringt. Und das ist genau das, was das Team jetzt braucht, um in der kommenden Saison durchzustarten!