Die Aufregung in Zug ist förmlich greifbar! Der EV Zug, ein fester Bestandteil der Eishockeyszene, steht vor einer großen Veränderung. Unter dem Projektnamen «Keep Building» wird die OYM hall erweitert. Hier wird nicht nur ein neues Kapitel für den Verein aufgeschlagen, sondern auch ein ganz neuer Spielraum für die Fans geschaffen. Die Neueröffnung ist für den Herbst 2027 angesetzt – pünktlich zum 60-jährigen Jubiläum des EVZ!

Wenn alles nach Plan läuft, wird die OYM hall dann Platz für etwa 9000 Zuschauer bieten. Die Bauarbeiten sind im Zeitplan und bis Ende Mai 2026 soll bereits die fünfte von neun Etappen abgeschlossen sein. Ab dem 1. Juni 2026 wird es allerdings ernst: Die Halle wird für Innenarbeiten komplett geschlossen. Und dann, oh je, wird es laut! Ab dem 20. Juli 2026 stehen Dachanhebungen an, die voraussichtlich 8 bis 10 Tage in Anspruch nehmen werden. Ein kleiner Hinweis für die Anwohner: Am 8. Mai wurden sie über die bevorstehenden Arbeiten informiert, damit sie sich auf die nächsten Wochen einstellen können.

Neues für die Fans

Ein besonders spannendes Detail ist der geplante Anbau im Süden der Halle. Hier entsteht unter anderem die neue Sportsbar 67 und ein Fan Store, die beide im Erdgeschoss angesiedelt sein werden. Das 1. Obergeschoss wird das neue Restaurant Tugium beherbergen – ein Name, der nicht nur an die Stadt erinnert, sondern auch für ein bisschen Historie sorgt (Lateinisch für „Zug“!). Diese neuen Einrichtungen sollen bereit sein, wenn die Saison 2026/27 beginnt. Bis dahin werden die beiden Teams, sowohl die Männer als auch die Frauen, ausschließlich Auswärtsspiele absolvieren. Das erste Heimspiel der Männer findet dann am Freitag, den 23. Oktober 2026, in der neuen OYM hall statt.

Für die treuen Saisonkartenbesitzer bleibt der Saalplan für die Saison 2026/27 unverändert, sie können ihr Abo also ganz entspannt verlängern. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die OYM hall nicht nur größer sein, sondern es wird auch eine neue Platzvergabe eingeführt, die eine Prioritätenliste für die Saisonkarteninhaber der Spielzeit 2026/27 vorsieht. Man darf gespannt sein, wie das alles im Endeffekt aussehen wird!

Förderung und Nachhaltigkeit

Inmitten all dieser Baupläne kommt auch ein neues Förderprogramm des Bundes ins Spiel, das sich mit der Sanierung kommunaler Sportstätten beschäftigt. Die Initiatorin, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Verena Hubertz, hat ein Finanzvolumen von 333 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ zur Verfügung gestellt. Dieses Programm zielt darauf ab, langfristige Investitionen in Sportstätten mit regionaler oder überregionaler Bedeutung zu fördern – und das mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und soziale Integration.

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Für die Kommunen ist das eine spannende Chance! Anträge zur Förderung müssen digital über das Förderportal „easy-Online“ eingereicht werden, und die Frist für die Interessenbekundung endet am 15. Januar 2026. Die Anforderungen sind hoch, doch die Unterstützung kann für viele Regionen einen echten Unterschied machen. Die Maßnahme beinhaltet umfassende bauliche Sanierungen, energetische Modernisierungen und innovative Freianlagen – ein Schritt in die richtige Richtung, um die Sportstätten zukunftssicher zu machen.

Die Entwicklungen in Zug und die neuen Fördermöglichkeiten zeigen deutlich, wie wichtig Sportstätten für die Gemeinschaft sind. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Dinge entwickeln.