Am 22. Juli 2026 ist Zug ein wenig mehr in Bewegung. Die Stadt hat sich entschieden, die Metalli zu erneuern. Ja, genau, das Herzstück, das so viele von uns kennen und schätzen. Ein Architekturwettbewerb läuft bereits, und die Pläne sind ehrgeizig. Der Bebauungsplan für die Metalli wurde am 14. Juni 2026 an der Urne mit einer beachtlichen Mehrheit von 57,8 Prozent angenommen. Das ist schon eine Ansage! Die Bevölkerung hat mit 69,9 Prozent Stimmbeteiligung ihre Stimme erhoben und damit einen klaren Weg für die Neugestaltung geebnet.

Die Zug Estates AG, die Besitzerin des Areals, wird nun das Projekt vorantreiben. Es gibt keine Beschwerden gegen den Bebauungsplan, was laut Staatskanzlei des Kantons Zug positiv zu werten ist. Bis zum 17. Juni wurde der Beschluss öffentlich ausgelegt, und nun schaut man gespannt auf die nächsten Schritte. Die Genehmigung durch den Regierungsrat des Kantons Zug steht noch aus, aber die Vorzeichen sind gut.

Ein neuer Lebensraum für Zug

Die Metalli soll sich weiterentwickeln, um den Bedürfnissen der Bevölkerung, Mieter und Kunden gerecht zu werden. In den letzten 40 Jahren hat sich hier nicht viel getan, und es besteht dringender Erneuerungs- und Sanierungsbedarf. Ein Hochhaus mit maximal 80 Metern Höhe wird geplant, und das wird nicht nur das Stadtbild prägen, sondern auch Platz für 160 Wohnungen schaffen. Davon sind 64 als preisgünstig angedacht. Das ist doch mal eine frohe Botschaft für alle, die in Zug leben oder leben möchten!

Der neue Metalliplatz wird mit über 900 m² fast dreimal so groß wie der alte Platz, der gerade einmal 350 m² misst. Das klingt schon nach einem kleinen Paradies, nicht wahr? Hier sollen großkronige Bäume Schatten spenden und die Aufenthaltsqualität deutlich erhöhen. Auch eine parkähnliche Dachterrasse entlang der Baarerstraße ist in Planung. Einladend, oder? Und für die Radfahrer: Rund 550 zusätzliche Veloabstellplätze werden geschaffen, was die Mobilität in der Stadt verbessern sollte.

Bewährtes bleibt erhalten

Während also viel Neues entsteht, bleibt die typische „Metalli-Architektur“ erhalten. Der Gebäudeteil entlang der Baarerstraße muss zwar zur Hälfte zurückgebaut werden, aber 85 Prozent der Bausubstanz innerhalb des Bebauungsplans bleiben bestehen. Das zeigt, dass man hier Wert auf Tradition legt. Die Läden in der Metalli bleiben während der Bauzeit geöffnet, die Umsetzung erfolgt etappenweise. Das ist eine Erleichterung für alle, die regelmäßig dort einkaufen.

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Die Anbindung zum Bahnhof Zug wird durch den neu angeordneten Metalliplatz verbessert. Dieser wird zum Eingangstor und Begegnungsraum, mit direkter Verbindung zum Bahnhof. Die Bevölkerung wurde aktiv in den Planungsprozess einbezogen, was nicht immer selbstverständlich ist. So fühlt sich jeder, der hier lebt, ein Stück weit mitverantwortlich für das, was entsteht.

Das Projekt Metalli zeigt, dass Zug nicht nur an der Vergangenheit festhält, sondern auch mutig in die Zukunft schaut. Es ist aufregend zu sehen, wie die Stadt sich verändert und an die Bedürfnisse ihrer Bürger anpasst. Ein bisschen Vorfreude liegt in der Luft. Man kann nur gespannt sein, was uns hier in den kommenden Jahren erwartet!