Heute ist der 16. Mai 2026 und während ich hier im Zug sitze, spüre ich das Kribbeln der Veränderung in der Luft. Die Strecke Hamburg – Berlin, die lange Zeit als Baustelle und Umleitungsstrecke bekannt war, wird nun nach und nach wieder lebendig. Die ersten Zugfahrten auf dem nördlichen Teil der Strecke von Hamburg bis Hagenow Land sind ab heute Realität. Das ist ein Grund zur Freude, nicht wahr?

Die Deutsche Bahn hat sich einiges vorgenommen, und die Inbetriebnahme erfolgt in zwei Stufen. Am 15. Mai 2026, so die Pläne, wird der Zugverkehr zwischen Hamburg und Hagenow Land/Schwerin wieder aufgenommen. Hierbei startet der erste Personenzug um 3:54 Uhr in Schwerin. Bald darauf, am 14. Juni 2026, wird die gesamte Strecke von Hamburg nach Berlin wieder regulär befahrbar sein. Die Vorfreude ist förmlich spürbar – endlich wieder pünktlich und komfortabel von A nach B reisen!

Warten auf den großen Tag

Die Fahrgäste dürfen sich auf eine erneuerte Infrastruktur freuen! In den letzten Jahren wurden sage und schreibe 165 Kilometer Gleise sowie fast 250 Weichen erneuert. Sechs neue Überleitstellen, sechs neue Stellwerke und die Modernisierung von 19 weiteren Stellwerken sind nur einige der beeindruckenden Maßnahmen, die die Deutsche Bahn ergriffen hat. Und auch die Stationen entlang der Strecke haben ein Makeover bekommen – 28 von ihnen wurden modernisiert. Da fragt man sich doch: Wo war das alles nur so lange?

Natürlich gab es auch Herausforderungen. Die starken Winterbedingungen haben den Baufortschritt verzögert, was wir alle wohl schon mal erlebt haben – der Winter kann echt hartnäckig sein! Ab dem 15. Mai wird es auf den Linien RE 4 und RE 50 Teilausfälle geben, weil Umleitungswege für den Güterverkehr eingerichtet werden müssen. Aber keine Sorge, der Fernverkehr bleibt bis zum 13. Juni unverändert – stündliche ICE-Züge und Flixtrains zwischen Hamburg und Berlin bieten eine gute Alternative.

Ein Blick auf die Details

Die Modernisierungen sind nicht nur auf die Schienen beschränkt. Am Bahnhof Büchen wird die Personenunterführung ab sofort wieder nutzbar, während in Schwarzenbek die Unterführung ebenfalls modernisiert wird. Ab dem 15. Mai halten die Züge dort, auch wenn die Restarbeiten weiterlaufen. Neue Wetterschutzhäuser werden an den Unterwegsbahnhöfen errichtet, was besonders bei ungemütlichem Wetter eine Wohltat sein wird.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Laut der Bahn finden derzeit Belastungsfahrten auf der Strecke statt, um die Sicherheit des Zugverkehrs zu gewährleisten. Über 90.000 neue Fliesen werden am Bahnhof Büchen verlegt und die Installation von PZB-Magneten zur Sicherheit der Züge ist ebenfalls Teil der Sanierungsarbeiten. Und ja, ich kann mir vorstellen, dass das alles ein bisschen chaotisch ist, aber hey, es ist der Preis für Fortschritt!

Ich bin gespannt, wie sich die Qualitätsoffensive zwischen Hamburg und Hannover entwickeln wird, die am 1. Mai gestartet ist. Zwar wird der Streckenabschnitt Celle – Hannover vollständig gesperrt sein, aber die Anpassungen scheinen gut geplant. Lassen wir uns überraschen, was die nächsten Wochen bringen!