Die Badesaison hat begonnen, und mit ihr steigt die Vorfreude auf entspannte Stunden am Wasser. Doch bei all der Freude sollten wir auch die Gefahren nicht aus den Augen verlieren. Wie die SLRG Sektion Kanton Zug warnt, werden in offenen Gewässern jährlich zahlreiche Unfälle registriert. Schwimmen ist ein tolles Vergnügen, aber auch ein Risiko. Vor allem am Zugersee kann es ganz schnell zu Notfällen kommen, oft ausgelöst durch gesundheitliche Probleme oder die Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Und das kann fatale Folgen haben!

Die Dunkelziffer der nicht tödlichen Ertrinkungsunfälle bleibt oft unerhört im Hintergrund. Das zeigt, wie wichtig es ist, auf die Sicherheit beim Schwimmen zu achten. Damian Bawelkiewicz, Präsident der SLRG Kanton Zug, und Alexander Frey, Technischer Leiter, haben einige wertvolle Tipps zusammengestellt, die jeder Schwimmer kennen sollte. Einmal mehr wird klar: Man sollte nie allein ins Wasser gehen und immer eine Auftriebshilfe mitnehmen. Auch die eigene Leistungsfähigkeit sollte nie überschätzt werden. Nur so weit ins Wasser gehen, wie man sich sicher fühlt – das sollte das Motto jedes Schwimmers sein!

Risiken im Wasser

Alkohol, der die Aufmerksamkeit und physische Kapazität beeinträchtigen kann, ist ein weiterer Risikofaktor, der beim Schwimmen oft unterschätzt wird. Zudem sind die Gefahren durch plötzliche Wetterwechsel und Strömungen nicht zu vernachlässigen. Man sollte stets die Augen offen halten und die SLRG Bade- und Flussregeln beachten. Es ist ermutigend zu hören, dass sich das Sicherheitsbewusstsein der Menschen in den letzten Jahren verbessert hat. Immer mehr Schwimmer nutzen Schwimmhilfen wie Westen oder Bojen, die nicht nur die Sichtbarkeit erhöhen, sondern auch im Notfall wertvollen Auftrieb bieten.

Doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen können auch gute Schwimmer in Not geraten. Das ist die Realität. Im Jahr 2022 ertranken in Deutschland mindestens 393 Menschen – ein besorgniserregender Wert! Besonders tragisch ist, dass viele dieser Unfälle während alltäglicher Bade- und Freizeitaktivitäten stattfanden. Ute Vogt, Präsidentin der DLRG, weist darauf hin, dass die meisten Badeunfälle im Juni passierten. An einem Wochenende in diesem Monat ertranken sogar 15 Menschen, was die Dringlichkeit der Sicherheitsmaßnahmen unterstreicht.

Ein Blick über die Grenze

In der aktuellen Bilanz bis zum 23.09.2025 sind in Deutschland insgesamt 321 Menschen ertrunken – 33 weniger als im Vorjahreszeitraum. Aber die Zahlen sind trotzdem alarmierend. Die meisten dieser tragischen Vorfälle ereigneten sich in Flüssen und Seen. Besonders auffällig ist der Anstieg der ertrunkenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Fast alle waren männlich, und viele schätzten ihre körperliche Verfassung falsch ein. Das zeigt, dass es nicht nur um Schwimmtechniken geht, sondern auch um die mentale Einstellung und das Bewusstsein für die Gefahren.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Das Wasser ist eine Quelle der Freude, aber es kann auch tückisch sein. Das Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und die Gefahren des Wassers sollte stets präsent sein. Die SLRG und DLRG setzen sich unermüdlich dafür ein, dass die Menschen sicher schwimmen können. Schließlich soll jeder die Schönheit von Gewässern genießen, ohne dabei das Risiko aus den Augen zu verlieren.