In Zug, direkt am glitzernden See in Oberwil, steht ein denkmalgeschütztes Haus an der Artherstrasse 112, das bald in neuem Glanz erstrahlen wird. Der Grosse Gemeinderat hat einstimmig einen Kredit von 2,92 Millionen Franken genehmigt, um dieses historische Gebäude, das 1831 erbaut wurde, in einen lebendigen Quartiertreff zu verwandeln. Es ist nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein Ort, der die Nachbarschaft zusammenbringen soll – ein Treffpunkt für Jung und Alt!

Die Liegenschaft, die seit 1960 im Besitz der Einwohnergemeinde Zug ist, wird im Unter- und Erdgeschoss von der Stiftung Freizeitanlage Oberwil (FZA) für vielfältige öffentliche Kursangebote genutzt. Die FZA hat sich im Jahr 2024 personell und organisatorisch neu aufgestellt, um noch besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung eingehen zu können. Dabei wurde die Umstrukturierung nicht einfach im stillen Kämmerlein beschlossen, sondern in enger Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit – ein echter Dialog, der zeigt, wie wichtig die Stimmen der Bürger sind.

Ein Ort für alle

Das Ziel ist klar: Das Gebäude soll als einladender Begegnungsort fungieren, wo nachbarschaftliche Kontakte gefördert werden. Die Machbarkeitsstudie, die von der Kollektiv Juma Architekten GmbH in Kooperation mit verschiedenen Institutionen erstellt wurde, hat bereits die notwendigen Sanierungsmaßnahmen skizziert. Diese berücksichtigen nicht nur die energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen, sondern auch die baulichen Gegebenheiten. Moderate Eingriffe in die Gebäudesubstanz werden vorgenommen, um sowohl den Ansprüchen der Stiftung als auch den Bedürfnissen der Quartierbevölkerung gerecht zu werden.

Ein solcher Umbau ist mehr als nur eine bauliche Maßnahme. Er ist Teil eines größeren Plans, der das Ziel hat, lebendige Orte für Wohnen, Arbeit, Kultur und Freizeit zu entwickeln. Dieses Vorhaben ist nicht nur für die Bürger von Zug wichtig, sondern könnte auch für Touristen von Interesse sein, die an den charmanten, historischen Ensembles der Stadt Gefallen finden.

Denkmalschutz im Fokus

Der städtebauliche Denkmalschutz spielt hier eine zentrale Rolle. Er hat das Ziel, historische Ensembles, Straßenzüge und Stadtkerne zu erhalten. Es geht darum, Orte zu schaffen, die nicht nur die Bewohner anziehen, sondern auch Besucher begeistern. Dies hat auch eine positive Auswirkung auf die örtliche Wirtschaft – insbesondere das Handwerk wird durch solche Sanierungsmaßnahmen gestärkt. Denn wenn die Baukultur wertgeschätzt wird, profitieren alle davon!

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In einem Land, wo Tradition und Moderne Hand in Hand gehen, ist es schön zu sehen, dass die Stadt Zug in die Zukunft investiert, ohne die Wurzeln zu vergessen. Der Umbau des Oberwiler Hauses wird nicht nur ein architektonisches Zeichen setzen, sondern auch ein Ort des Miteinanders schaffen. Wie gesagt, es ist ein bisschen wie ein großes Familientreffen – nur dass die Familie hier das gesamte Quartier ist!