Der EV Zug hat einen neuen Wind in seine Reihen gebracht. Paolo Duca, ein Name, der in der Hockeywelt nicht nur für seine Spielerkarriere, sondern auch für seine Expertise als Sportchef steht, wird der neue Sportchef des Vereins. Die Entscheidung fiel rasch: Am Donnerstag wurde er telefonisch kontaktiert, und am Freitagvormittag war alles unter Dach und Fach. Duca, der bereits von 2002 bis 2007 für den EV Zug spielte, hat eine tiefe Verbindung zu diesem Klub, die ihn mit positiven Erinnerungen an seine aktive Zeit verbindet.

Natürlich ist es nicht nur der Sportchef-Posten, den Duca übernimmt. Er wird auch als CEO fungieren, und das ab Mitte Juli. Mit 45 Jahren bringt er die nötige Erfahrung mit, die man in dieser Position braucht. Zuvor war er von 2017 bis Oktober 2025 Sportchef beim Ambrì-Piotta, wo er sich einen Namen gemacht hat. Der Wechsel kommt in einer turbulenten Zeit für den EV Zug, denn innerhalb einer Woche traten sowohl der CEO Patrick Lengwiler als auch der Sportchef Reto Kläy ab. Duca wird somit die sportlichen Geschicke des Vereins in eine neue Richtung lenken.

Herausforderungen und Chancen

Doch wie so oft im Sportgeschäft gibt es auch Herausforderungen. Duca hat, so berichtet man, ein Redeverbot für zwei Wochen auferlegt bekommen und wird in dieser Zeit keine Interviews geben. Dies könnte als eine Art Ruhephase angesehen werden, bevor er in die turbulente Welt des Hockeys eintaucht. Und da ist noch die Vergangenheit des Vereins, die ihn nicht zu sehr belasten sollte – schließlich gilt es, den Fokus auf eine positive Zukunft zu legen. Am Telefon sprach Duca auch mit seinem Vorgänger Reto Kläy, einem Freund, der ihm die Position nicht ausreden wollte. Ein gutes Zeichen, das Vertrauen in die neuen Wege, die Duca beschreiten wird.

In der Hockeyszene wird Duca als einer der besten Sportchefs angesehen. Er hat das nötige Gespür für Talente und weiß, wie man ein Team zusammenstellt, das nicht nur auf dem Papier stark ist. Die Entscheidung von Jürg Fuhrer, dem neuen Manager des SC Bern, Duca nicht zu verpflichten, wird als Fehler gewertet. Vielleicht ist das ein Zeichen dafür, dass die anderen Klubs aufpassen sollten, wenn es darum geht, Talente wie Duca nicht aus den Augen zu verlieren.

Ein Blick in die Zukunft

Die Umstrukturierungen im Eishockey scheinen nicht nur den EV Zug zu betreffen. Auch der SC Bern kündigte bedeutende Veränderungen an. Sportchef Diego Piceci wurde freigestellt, und Pascal Signer, bisher Chief Operating Officer, wird eine neue Rolle als Chief Hockey Officer übernehmen. Simon Moser, der langjährige Captain des SCB, wird Teammanager. Das zeigt, dass viele Klubs in der National League bereit sind, sich neu aufzustellen und frischen Wind in ihre Strukturen zu bringen.

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Für Duca ist dies ein Neuanfang, nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für den EV Zug. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Mannschaft unter seiner Führung abschneiden wird. Die Fans dürfen sich auf eine aufregende Zeit freuen, in der Duca seine Ideen und Visionen einbringen wird. Die Zukunft des EV Zug könnte, mit einem Mann wie Duca an der Spitze, strahlender denn je sein.