Heute ist der 12.06.2026, und in Zug gibt es Neuigkeiten, die für viele Meditationsfreunde von Bedeutung sind. Das Lassalle-Haus in Bad Schönbrunn hat seit Pfingsten seine Türen geschlossen. Kein leichtes Thema, denn das Haus war ein Ort der Ruhe und Besinnung. Die Ordensleute haben das Gelände verlassen, und das Gebäude soll verkauft werden. Mit der Schließung verschwinden auch die beliebten Zen-Meditationen, die dort viele Menschen zusammengebracht haben.

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels! In Zug wurden neue Angebote ins Leben gerufen, um die Tradition des Lassalle-Hauses weiterzuführen. Klaus-Peter Wichmann, ein erfahrener Zen-Lehrer in der Glassman-Lassalle-Linie, hat am 1. Juni in der City-Kirche Zug die ersten Zen-Meditationen angeboten. Diese finden montags von 19.15 bis 20.45 Uhr statt und scheinen gut angenommen zu werden. Bei den ersten kostenlosen Treffen fanden sich jeweils neun interessierte Seelen ein – ein vielversprechender Anfang!

Ein neues Kapitel in der Zen-Praxis

Wichmann ist kein Unbekannter in der Zen-Welt. Er kam bereits 1998 ins Lassalle-Haus und hat dort seine Praxis vertieft. Geboren 1955 in Lüneburg, hat er Maschinenbau an der TU Braunschweig studiert, bevor er über drei Jahrzehnte in der IT-Branche tätig war. Er beschreibt die Zen-Meditation als einen Weg, um Wahrnehmung und Klarheit im Alltag zu erlangen. Diese Philosophie scheint auch in Zug zu wirken, denn die Atmosphäre in der City-Kirche lädt viele ein, den eigenen Geist zu erforschen.

Ein weiterer Lichtblick ist Christof Speck, der ab dem 23. Juni ebenfalls Zen-Meditationen in der Kirche Hünenberg anbieten wird, und zwar dienstags von 19.30 bis 21 Uhr. Es ist einfach klasse zu sehen, wie die Gemeinschaft sich neu formiert und alternative Räume für Meditation schafft!

Ein Ort der Begegnung und Stille

Die Zen-Meditationen waren im Lassalle-Haus sehr beliebt – zuletzt nahmen dort zwischen zwölf und 14 Personen teil. Der Verlust dieser Gemeinschaft ist spürbar, doch das neue Angebot in Zug zeigt, dass der Geist der Meditation weiterlebt. Es ist fast so, als würde die Zen-Praxis in eine neue Phase eintreten, eine Phase des Wandels und der Anpassung. Menschen suchen nach Wegen, um sich mit sich selbst und anderen zu verbinden, und das ist ein guter Start!

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die neuen Angebote entwickeln und ob sie die gleiche Anziehungskraft wie das Lassalle-Haus entfalten können. Die Zeit wird zeigen, welche neuen Geschichten und Begegnungen sich in den kommenden Monaten entfalten werden. Bis dahin ist es an der Zeit, sich selbst einen Moment der Stille zu gönnen – vielleicht bei einer der neuen Meditationsgruppen in Zug.