König Thierry: Paterlini bleibt bis 2029 in Langnau und strebt hohe Ziele mit den Tigers an
In einer überraschenden Wendung hat Thierry Paterlini, der erfahrene Trainer der SCL Tigers, seinen Vertrag bis ins Jahr 2029 verlängert. Das ist eine sensationelle Nachricht für alle Fans des Teams aus Langnau. Paterlini ist nicht nur der dienstälteste Trainer in der Liga, sondern geht auch in seine fünfte Saison mit den Tigers. Und genau das, meine Freunde, macht ihn zum König in Langnau, wie er selbst es so schön formuliert hat – lieber ein König hier, als ein Depp in Zug oder Bern!
Besonders bemerkenswert ist sein Verzicht auf eine Ausstiegsklausel für die Nationalmannschaft in seinem neuen Vertrag. Sportchef Pascal Müller hat diesen Schritt als Zeichen des Respekts gegenüber Jan Cadieux gewürdigt. Es zeigt, dass hier nicht nur der eigene Vorteil zählt, sondern auch die Loyalität zum Team und zur Region. Paterlini hat in der vergangenen Saison einen steinigen Weg durchlebt, nachdem die Tigers mit zehn Niederlagen in den letzten elf Spielen die Saison beendeten. Doch es scheint, als sei die Vertrauensbasis zwischen Paterlini, seinem Assistenten Steve Hirschi und Müller so stark wie nie.
Ein Blick auf die Zukunft
Die Pläne für die kommende Saison sind ehrgeizig: Platz 6 in der Tabelle, direkte Playoff-Qualifikation und der Gewinn des Spengler Cups stehen auf der Liste der sportlichen Ziele. Und das ist kein Klacks, denn die SCL Tigers haben in der National League noch nie eine Playoff-Serie gewonnen. Dennoch sind die Voraussetzungen für sportlichen Erfolg laut den Experten und, naja, auch dem Bauchgefühl der Fans so gut wie nie zuvor.
Ein weiterer interessanter Punkt ist die Situation mit den 19 auslaufenden Verträgen im Team. Darunter finden sich alle sieben Ausländer und auch zwei wichtige Schweizer Spieler. Das fördert einen gesunden Konkurrenzkampf, der der Mannschaft nur guttun kann. Ein bisschen Druck hat noch nie geschadet, oder? Schliesslich haben die Tigers jetzt sogar sieben Ausländer unter Vertrag – das gab’s zuvor noch nie!
Ein Mann mit einer reichen Geschichte
Thierry Paterlini ist am 27. April 1975 in Chur geboren und hat eine lange und erfolgreiche Karriere hinter sich. Seine Eishockeyreise begann bei den GCK Lions, bevor er 1996 zum SC Bern wechselte und 1997 Schweizer Meister wurde. Diese ersten Schritte in der höchsten Liga sind legendär. Mit dem HC Davos holte er gleich zweimal in Folge den Spengler Cup und wurde dann erneut Schweizer Meister. Seine Laufbahn führte ihn über die ZSC Lions bis zu den Rapperswil-Jona Lakers und zurück zu den ZSC Lions, wo er noch einmal seine Klasse bewies.
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere im Jahr 2013, das war mit 37 Jahren, hat Paterlini nicht einfach die Füße hochgelegt. Stattdessen hat er als Trainer im Nachwuchsbereich tätig werden können, sogar die U18- und U20-Nationalmannschaft der Schweiz betreut. So hat er den Fußballplatz nie wirklich verlassen. Die Übernahme des Cheftrainerpostens beim HC La Chaux-de-Fonds und später bei den SCL Tigers zeigt, dass er immer noch brennt für das Eishockey.
Ein Aufbruch in neue Höhen
Jetzt steht er vor einer neuen Herausforderung in Langnau, und die Erwartungen sind hoch. Paterlini und die SCL Tigers wollen nicht nur in die Playoffs, sondern auch den Spengler Cup auf ihre Seite ziehen. Die Fans sind gespannt, ob er mit seiner Mannschaft die Grenzen verschieben kann. Man kann nur hoffen, dass die Tigers in der kommenden Saison die begehrte Playoff-Serie endlich gewinnen werden. Die Spannung steigt und die Vorfreude ist greifbar! Also, auf geht’s, SCL Tigers! Die Arena wird sicher kochen!
