Die Vorfreude wächst im Herti-Quartier von Zug! Mit einem positiven Jahresabschluss von 3,7 Millionen Franken, größtenteils durch Firmensteuern, hat der Kirchenrat der Katholischen Kirchgemeinde Zug die perfekte Grundlage geschaffen, um den Kirchplatz der Kirche St. Johannes zu einem lebendigen Treffpunkt zu verwandeln. Die Umgestaltungsarbeiten beginnen im Oktober 2025 und versprechen eine spannende Entwicklung für die Nachbarschaft. Die ersten Schritte werden unter anderem eine Murmelbahn, eine Grillstelle und diverse Sitzgelegenheiten umfassen. Und das Beste? Ein großer Baum wird aus seinem Steinbett befreit, um schattige Plätze zu schaffen, die zum Verweilen einladen!
Besonders groß geschrieben wird die Mitgestaltung: Kinder und Jugendliche können während der Herbstferien aktiv an der Neugestaltung mitwirken. Das klingt nach einer großartigen Möglichkeit, um die Gemeinschaft zu stärken und den Platz für die jüngsten Bewohner zu einem einladenden Ort zu machen. Am 2. Dezember 2025 hat die Kirchgemeindeversammlung einen Kredit von 200.000 Franken genehmigt. Das Ziel ist klar: die Aufenthaltsqualität steigern und einen lebendigen Treffpunkt im Herti-Quartier schaffen.
Ein Ort für alle
Die Idee hinter der Umgestaltung ist nicht nur funktional, sondern auch visionär. Geplant ist ein öffentlicher Platz mit einem transreligiösen und weltlichen Charakter, der das Miteinander fördert und Raum für Begegnungen schafft. Die Katholische Kirche der Stadt Zug arbeitet dabei eng mit einer Echogruppe aus der Bevölkerung zusammen. Vor der Machbarkeitsstudie wurden Ideen zur Nutzung der kirchlichen Innen- und Außenräume gesammelt. Das Ergebnis ist vielversprechend: Die Machbarkeitsstudie, durchgeführt von Metron in Zusammenarbeit mit Denkstatt sàrl, hat das Potenzial des Areals aufgezeigt und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten skizziert.
Die Kinder haben bereits spielerisch an der Gestaltung mitgewirkt, während die Erwachsenen in lebhaften Diskussionen über Nutzung, Begegnung und zukünftige Perspektiven nachgedacht haben. Die gesammelten Ideen wurden in konkrete Bausteine umgesetzt, die für mehr Grünstrukturen, bessere Belichtung und Hindernisfreiheit sorgen sollen. Der Platz wird künftig nicht nur ein Ort des Spiels, sondern auch der Ruhe und Besinnung sein. Das klingt nach einem idealen Rückzugsort für die gesamte Nachbarschaft!
Schritt für Schritt zur Piazza
Der Umbau wird in Etappen erfolgen, wobei die zweite Etappe den südlichen Teil des Kirchplatzes bis spätestens 2028 fertigstellen soll. Geplante Verbindungswege zur Spielwiese und zum Kindergarten St. Johannes werden den Zugang für Kinder ohne Begleitung erleichtern. So können die Kleinen sicher und selbstständig den neuen Platz erkunden. Die Idee, eine Kugelbahn im Norden zu installieren, spricht besonders Familien mit kleinen Kindern an. Ergänzt durch Hängematten und die Grillstelle wird der Platz zu einem echten Magneten für alle Generationen.
Die Machbarkeitsstudie hat auch zahlreiche bauliche Maßnahmen am Gebäude in Aussicht gestellt. Dazu gehören ein attraktiverer und hindernisfreier Zugang zu den Innenräumen und ein verbesserter Tageslichteinfall im Untergeschoss. Das gastronomische Angebot soll ebenfalls ausgebaut werden. Das klingt, als ob der Kirchplatz bald nicht nur ein Ort für Zusammenkünfte, sondern auch für kulinarische Genüsse sein wird.
Die Bürgerinnen und Bürger von Zug dürfen sich also auf eine aufregende Umgestaltung freuen, die nicht nur den Kirchplatz der St. Johannes Kirche, sondern auch das gesamte Herti-Quartier nachhaltig bereichern wird. Die gemeinsame Mitgestaltung durch die Gemeinde und die Einbeziehung der verschiedenen Altersgruppen versprechen ein harmonisches Miteinander und ein lebendiges Quartier, in dem man sich gerne aufhält.