Am Wochenende fand der 4. Internationale Zuger Cup in Zug statt und die Atmosphäre war einfach elektrisierend. Rund 200 Gymnastinnen aus der Schweiz, Deutschland und sogar Kuwait zeigten ihr Können – das ist schon eine Ansage! Unter ihnen waren auch die talentierten Bernecker Gymnastinnen Leni Leufen und Amy Hauser, die im Stützpunkt RG Südostschweiz trainieren. Was für eine Herausforderung: Temperaturen über 30 Grad, und trotzdem haben die beiden Mädels ihr Bestes gegeben. Hut ab!

Leni, die mit ihren 18 Jahren bereits im Nationalkader ist, präsentierte ein beeindruckendes Programm. Ihre Reifenübung war beinahe fehlerfrei und brachte ihr stolze 24.017 Punkte ein. Doch das war noch nicht alles! Mit 25.267 Punkten in der Ballübung erzielte sie ihre persönliche Saisonbestleistung und wurde sogar als „Miss Ball“ ausgezeichnet. Ein echter Glanzmoment! Auch in der Keulenübung zeigte sie eine starke Leistung mit 24.333 Punkten. Einzig die Bandübung brachte einen kleinen Dämpfer, da ein Geräteverlust zu Punktabzügen führte. Trotzdem sicherte sie sich den zweiten Platz im Mehrkampf – hinter der starken Judith Marin Miquel. Wenn das nicht beeindruckend ist! Die Medaillen? Silber im Mehrkampf und mit Ball, dazu Bronze mit Reifen und Keulen, und ein fünfter Platz mit Band. Einfach großartig!

Amy Hauser: Ein Talent in der Mache

Und dann haben wir noch die kleine Amy Hauser, gerade mal 9 Jahre alt und schon ein echtes Talent! Sie trat in der Kategorie 2017A an und zeigte ebenfalls bemerkenswerte Leistungen. In der Reifenübung holte sie 17.400 Punkte, auch wenn es da einige Unsicherheiten gab. Doch bei der Ballübung war sie einfach stark und erhielt 17.417 Punkte – ein echtes Talent, das wir im Auge behalten sollten! Sie landete ebenfalls auf dem zweiten Platz im Mehrkampf und schnappte sich die Bronze-Medaillen mit Reifen und Ball. Das kann sich sehen lassen!

Beide Athletinnen blicken nun auf eine erfolgreiche Saison zurück und freuen sich auf eine wohlverdiente Sommerpause. Doch die Vorfreude auf die nächsten Herausforderungen ist bereits spürbar. Ende Juli beginnt die Vorbereitung auf die neue Wettkampfsaison in Landquart. Und für Leni steht Anfang August ein einwöchiges Kadertraining in Magglingen auf dem Plan.

Ein Blick auf die sportliche Entwicklung

Die Leistungen von Leni und Amy sind nicht nur persönliche Erfolge, sie sind auch Teil eines größeren Rahmens, der die Entwicklung von Athletinnen und Athleten in der Schweiz optimieren soll. Das Konzept „FTEM Schweiz“ umfasst die vier Schlüsselbereiche Foundation, Talent, Elite und Mastery. Es zeigt den Idealverlauf einer sportlichen Karriere bis zur Weltspitze auf und hilft Verantwortlichen, sich an den verschiedenen Phasen der Entwicklung zu orientieren. Das Ziel? Eine Verbesserung der Koordination und Systematik in der Sportförderung. So sollen Talente gefördert und langfristig im Sport gehalten werden.

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Die beiden Athletinnen sind also nicht nur Teil eines aufregenden Wettkampfes, sondern auch eines Systems, das darauf abzielt, die sportliche Entwicklung in der Schweiz auf ein neues Level zu heben. Es bleibt abzuwarten, wie sich ihre Karrieren entwickeln, aber eines ist sicher: Die Zukunft sieht vielversprechend aus!