Die Sommerferien sind in vollem Gange und die Temperaturen steigen in die Höhe – da gibt es für viele nichts Schöneres, als einen Tag im Freibad zu verbringen. Egal ob mit den Kids, Freunden oder allein, die Badis sind ein beliebter Ort, um sich an heißen Tagen abzukühlen. Doch wie viel kostet der Spaß wirklich? Der Konsumentenschutz hat kürzlich die Eintrittspreise von 14 Freibädern in der Schweiz unter die Lupe genommen und dabei große Unterschiede festgestellt.

Wer nach einem günstigen Tag in der Badi sucht, könnte enttäuscht werden. In Chur müssen die Badegäste die höchsten Eintrittspreise zahlen, während in Städten wie Bern oder Zug Freibäder durch Steuergelder finanziert werden und somit kostenlos sind. Aber auch die Preise für Getränke können einen schnell überrumpeln. In Frauenfeld kostet ein halber Liter Mineralwasser fast doppelt so viel wie in Biel und in Freiburg ist es sogar teurer als eine gesüsste Cola. Das macht einen Badeausflug für Familien nicht gerade günstig.

Preisunterschiede im Detail

Im Durchschnitt liegt der Eintrittspreis für Erwachsene bei rund 6.50 Franken. Das klingt erst einmal nicht schlecht, aber die Nebenkosten können einen schnell in die Höhen treiben. Ein halber Liter Mineralwasser schlägt mit durchschnittlich 4.50 Franken zu Buche – und damit schwanken die Wasserpreise stärker als die Cola-Preise. Komischerweise gibt es in sieben Freibädern die kuriose Situation, dass ein halber Liter Cola gleich viel kostet wie Wasser. Und in Freiburg ist das Wasser sogar teurer als Cola – das lässt einen schon mal schmunzeln!

Sara Stalder, die Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes, äußert sich besorgt über diese Preisgestaltung. Sie warnt auch vor den Folgen des Klimawandels und der Zunahme von Hitzewellen. In der Tat zeigt die Erhebung, dass ein Tag in der Badi für Familien ordentlich ins Geld gehen kann.

Ein Blick über die Grenze

<pAber wie sieht es eigentlich jenseits der Grenze in Deutschland aus? Dort haben die Freibäder ebenfalls geöffnet und bieten viel Abkühlung. Mit etwa 2700 Freibädern und 500 Naturbädern ist die Auswahl groß. Laut der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen wurden 2023 bereits 7,7 Millionen Badbesuche gezählt. In Kiel beispielsweise kann man mit einem Durchschnittspreis von nur 3,83 Euro einen Tag im Freibad genießen – ein echter Schnapper im Vergleich zu den Schweizer Preisen!

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Das Freibad-Ranking von Fit Reisen zeigt, dass die Eintrittspreise in den 80 größten deutschen Städten stark variieren. Karlsruhe hat mit 7,50 Euro die höchsten Preise, während viele Freibäder Rabatte für Familien anbieten. Kinder bis zu einem bestimmten Alter haben oft sogar kostenlosen Eintritt. Das ist ein echter Vorteil, vor allem für Familien, die mit ihren Kleinen einen spaßigen Tag verbringen wollen.

Die Unterschiede in den Preisen können durch die Ausstattung und Größe der Bäder beeinflusst werden. Und so kommt es, dass einige Freibäder mit tollen Rutschen und großen Liegewiesen zu höheren Preisen führen, während andere, vielleicht etwas schlichtere Bäder günstiger bleiben. Ein bisschen wie beim Einkaufen: Manchmal zahlt man für den Namen oder die Location.

Die Freibad-Saison ist also nicht nur eine Zeit für Spaß und Entspannung, sondern auch ein bisschen ein Glücksspiel – im wahrsten Sinne des Wortes. Ob man nun in die Badi um die Ecke geht oder ein paar Kilometer weiter in ein anderes Freibad fährt, die Preise können einen schnell überraschen. Aber hey, am Ende des Tages zählt doch nur, dass man in der Sonne liegt, mit einem kühlen Getränk in der Hand und dem Plätschern des Wassers im Ohr. Na dann, auf einen tollen Sommer!