Heute ist der 7.05.2026 und im Wallis weht ein frischer Wind! Die Generalversammlung des Walliser Kantonalverbandes, die am 23. April in Troistorrents stattfand, hat einige spannende Entwicklungen mit sich gebracht. Die Co-Präsidenten Paul Wüst und Christophe Delasalle haben die Versammlung mit einer Mischung aus Deutsch und Französisch eröffnet – eine gelungene Ansprache, die die Vielfalt der Region widerspiegelt.
Besonders bemerkenswert war die Aufforderung von Delasalle an die Mitglieder, ihre eigenen Stärken aktiver nach außen zu tragen. Denn es geht nicht nur um das Handwerk, sondern auch um die Persönlichkeit und die Geschichte hinter den Produkten. Die Anspielung auf die 99-Rappen-Kampagne eines Großverteilers hat dabei für einige Nachdenklichkeit gesorgt. Qualität und menschliche Nähe – das sind die Werte, die es zu kommunizieren gilt! Um diese Nähe zu den Kunden zu fördern, wurde die Idee einer „Nacht der Bäckerei“ ins Leben gerufen. Ein Event, das sicher für viel Begeisterung sorgen könnte!
Ehrungen und Nachwuchs
Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war die Ernennung von fünf neuen Ehrenmitgliedern: Albert Michellod, Albert Salamin, Philipp Fuchs, Amadeo Arnold und Werner Moreillon. Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für ihre Verdienste, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für die ganze Branche. Zudem wurde die hervorragende Leistung der Lernenden gewürdigt, wobei Justine Richard und Shurutika Raveenthiran als die besten Lernenden in ihren Bereichen ausgezeichnet wurden. Ein großer Stolz für das Walliser Bildungssystem!
Doch nicht alles war rosig. Martine Aase-Salamin berichtete über einen Engpass bei den Verkaufsexperten – nur zwei Fachkräfte sind derzeit aktiv. Das könnte ein echtes Problem werden. Wie soll man da die Qualität und die menschliche Nähe vermitteln, wenn die Ressourcen fehlen? Bernard Pignat übernahm interimistisch den Rapport der Walliser Chevalier du bon pain, um hier ein wenig Struktur reinzubringen.
Finanzen und Ausblick
Finanziell sieht es momentan etwas durchwachsen aus. Die Rechnung 2025 schloss mit einem Verlust von CHF 8737, während das Budget 2026 einen Gewinn von CHF 8160 vorsieht. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert, was für die 64 Mitglieder, von denen 51 aktiv sind, eine Erleichterung ist. Revisoren wie Alphons Pellet und Raphael Parreira wurden wiedergewählt, um die Finanzgeschäfte im Auge zu behalten.
Auf der strategischen Seite gab es auch spannende Informationen: Nicolas Taillens informierte über die Totalrevision der Grundbildung Produktion, die sicherlich frischen Wind in die Ausbildung bringen wird. Albert Michellod und Françoise Métrailler haben dazu aufgerufen, das Mehl von der neuen Mühle in Riddes zu nutzen. Die Gemeindepräsidentin Corinne Cipolla-Mariaux lobte die Qualität der Bäckerei-Confiserie und hob hervor, wie wichtig diese für die Region ist.
Für die Zukunft wurde auch über die Strategie 2030 und eine Energie-Beratungsaktion von Peik gesprochen. Das könnte die Branche nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch auf eine neue Ebene heben. Die nächste Generalversammlung findet am 28. April 2027 statt – man darf gespannt sein, was bis dahin alles passiert!