Feuerwerk im Wallis: HC Sierre krönt sich nach 58 Jahren zum Meister der Swiss League
Heute ist der 8.06.2026, und ich kann euch sagen, die Stimmung im Wallis könnte nicht besser sein! Der HC Sierre hat es tatsächlich geschafft und ist nach 58 Jahren wieder Meister der zweithöchsten Liga. Das ist doch ein Grund zum Feiern! Mit stolzen 235 erzielten Treffern in der Qualifikation haben die Jungs ein Feuerwerk abgebrannt, das die höchste Anzahl seit der Saison 2007/08 darstellt. Also, wer sagt, dass sich harte Arbeit nicht auszahlt?
In den Playoffs war der Titelgewinn für Sierre nie ernsthaft gefährdet. Mit einem beeindruckenden Sieg von 4:1 gegen Olten im Halbfinale und dem gleichen Ergebnis im Finale gegen La Chaux-de-Fonds haben sie sich den Meistertitel mehr als verdient. Natürlich wurde das Aufstiegsgesuch zur National League abgewiesen, was so manch einem Fan ein wenig sauer aufstieß. Aber hey, Sierre plant, die „Valais Arena“ bis 2031 für satte 89 Millionen Franken zu bauen und die Grabenhalle bekommt auch ein Facelifting für 1 bis 2 Millionen. Das sind doch positive Nachrichten!
Ein neues Spielsystem und Herausforderungen
Trainer Chris McSorley hat ein offensives Spielsystem implementiert, das die Mannschaft zum Erfolg geführt hat. Aber da gibt es auch Herausforderungen. Die Altersstruktur der Mannschaft könnte ein paar Probleme aufwerfen. Viele Schlüsselspieler sind nicht mehr die Jüngsten – das kann schnell zum Stolperstein werden. Dennoch plant McSorley, 22 Spieler für die National League bereit zu haben, sobald die Lizenz erteilt wird. Mutig, oder? Besonders, wenn man bedenkt, dass der HC Ajoie, Tabellenletzter in der National League, von Sierre bedroht wird. Ein wenig Konkurrenz kann ja nicht schaden!
Nach dem Meistertitel gab es in der Stadt Sierre eine riesige Feier. Man kann sich nur vorstellen, wie die Stimmung war – sicher hat jeder mit einem kühlen Getränk in der Hand angestoßen und die Nacht zum Tag gemacht. Und während McSorley an einem Projekt arbeitet, um ein Mailänder Team in die ICE Hockey League zu integrieren, werden die Stimmen lauter, dass Doug Shedden als Trainer für dieses Team in Aussicht gestellt wird. Das könnte spannend werden!
Die Swiss League im Wandel
Doch was bedeutet das für die Swiss League? Mit dem Aufstieg des EHC Arosa erhöht sich die Anzahl der Teams auf elf. Das hat auch Auswirkungen auf den Spielmodus und die Anzahl der Partien. Jedes Team spielt künftig 50 Meisterschaftsspiele in einer nationalen Fünffach-Runde. Das klingt nach einer ordentlichen Herausforderung! Die acht besten Teams qualifizieren sich für die Playoffs, die nach den Olympischen Winterspielen am 24. Februar 2026 beginnen. Und wie es aussieht, haben auch der HC La Chaux-de-Fonds und der EHC Visp ihre Aufstiegsanträge durchgebracht, während Sierre zusammen mit dem EHC Basel abgelehnt wurde. Das ist schon ein bisschen bitter.
Aber keine Panik! Der Meistertitel des HC Sierre führt dazu, dass die Serie gegen den Verlierer der Playout-Serie der National League entfällt. Das gibt dem Team zumindest etwas Luft zum Atmen. Für die Teams auf den Rängen neun bis elf endet die Saison nach der Qualifikation – das ist hart, aber das ist Sport. Die Emotionen schlagen hoch, und das ist das, was wir am Eishockey lieben!
