Heute ist der 10.05.2026 und während die Sonne über dem Wallis aufgeht, gibt es in der Schweizer Fussballwelt einiges zu berichten. Der FC Thun, frisch gebackener Meister und stolz auf den Titel, musste sich in seinem ersten Spiel nach dem Triumph gegen den FC Sion geschlagen geben. Ein 0:2, das sicher mehr als nur ein kleiner Dämpfer war. Zu allem Überfluss trat die Mannschaft an diesem Tag mit einer B-Elf an, nachdem sie den Meistertitel in Ibiza gefeiert hatte. Trainer Mauro Lustrinelli war nicht vor Ort, da er eine Rotsperre absitzen musste. Ein ganz schöner Schlamassel, wenn man bedenkt, wie wichtig jeder Punkt in der Schlussphase ist.
Die Aufstellung des FC Thun war mehr als nur eine Notlösung. Yves Zahnd stellte die Startelf auf neun Positionen um, und nur die Innenverteidiger Marco Bürki und Jan Bamert blieben im Team. Das hätte man sich eigentlich sparen können, denn Sion, der Gegner, war heiß auf Punkte im Kampf um ein Europacup-Ticket und erzielte gleich in der ersten Viertelstunde zwei Tore. Wilfried Boteli brachte Sion in der 22. Minute in Führung, gefolgt von Ilyas Chouaref, der nur eine Minute später nachlegte. Ein frühes 2:0, das die Thuner nicht mehr aufholen konnten. Ein ganz schöner Schock für die Fans, die sich vielleicht mehr erhofft hatten.
Die anderen Spiele der Runde
Während Thun also in Wallis die Punkte ließ, ging es im Wankdorf für den FC Basel gegen die Young Boys nicht besser. Mit einer 0:3-Niederlage, die sich wie ein Ärgernis anfühlte, haben die Basler seit fast zehn Jahren nicht mehr im Wankdorf gewonnen. Die Tore von Dominik Pech, Darian Males und Christian Fassnacht waren der bittere Nachgeschmack eines Spiels, das so viel mehr hätte sein können. Klar, Basel hat nur noch theoretische Hoffnungen auf den Europacup, während Thun mit 74 Punkten an der Spitze der Tabelle steht, gefolgt von St. Gallen und Lugano. Sion ist mit 61 Punkten gefährlich nah dran.
Die gesamte Situation wird von den Fans mit Spannung verfolgt. Schiedsrichter Piccolo pfiff das Spiel zwischen Sion und Thun vor 13.450 Zuschauern, während im Wankdorf 28.580 Fans voller Erwartungen auf ihre Mannschaft schauten. Die Super League ist ein heißes Pflaster, und jeder Punkt zählt jetzt mehr denn je.
Zurück zur Meisterschaft
Thun hat sich mit dem Meistertitel für die Champions-League-Qualifikation qualifiziert, aber nach dieser Niederlage wird die Euphorie wohl einen kleinen Dämpfer erhalten. Der FC Basel, der in der Tabelle auf dem fünften Platz steht, muss sich ebenfalls fragen, wie es nun weitergeht. Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Thun ist mit 74 Punkten unangefochten an der Spitze, während Basel mit 56 Punkten und einem Abstand von fünf Punkten auf Sion und Lugano aufpassen muss, nicht den Anschluss zu verlieren.
In der nächsten Runde steht für alle Teams viel auf dem Spiel. Die Spannung steigt, und man fragt sich, wer sich durchsetzen kann, bevor die Saison zu Ende geht. Die Fans halten den Atem an. Wer weiß, was die nächsten Spiele bringen werden?