Bergfreuden im Sommer: Ein Aufschwung für die Schweizer Bergbahnen
Heute ist der 8.07.2026 und während ich hier im Wallis sitze, spüre ich die Aufregung, die die Schweizer Bergbahnen in diesem Sommer umgibt. Die Sommersaison hat mit einem beeindruckenden Anstieg von 5% bei den Ersteintritten im Vergleich zum Vorjahr begonnen. Das ist schon mal ein Grund zum Feiern, oder? Die Besucherzahlen liegen sogar 35% über dem Fünfjahresdurchschnitt. Einfach unglaublich! Besonders das Berner Oberland hat sich als echter Magnet erwiesen und verzeichnet ein Plus von 29% bei den Ersteintritten. Das bringt die Berge zum Leben!
Es gibt aber auch einen Wermutstropfen. In der Ostschweiz sieht es nicht ganz so rosig aus: Hier gab es einen Rückgang von 20%. Das liegt vor allem an der vorübergehenden Betriebseinstellung der Säntis-Schwebebahn, die zur Erneuerung stillgelegt wurde. Ohne diesen Sondereffekt bliebe die Situation stabil. Aber in anderen Regionen wie dem Tessin (-1%), Graubünden (-2%) und dem Wallis (-5%) sind die Zahlen ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei. Doch, hey, das Wetter hat mit einem kalten Mai und einem heißen Juni sicher dazu beigetragen, dass viele Menschen in die Berge strömten.
Wachstum im Berner Oberland
Besonders stolz kann man im Berner Oberland sein. Die Schilthornbahn hat hier eine zentrale Rolle gespielt und hat nach den Umbauarbeiten im Vorjahr ordentlich aufgedreht. Diese Region verzeichnet ein bemerkenswertes Wachstum von 78% im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt. Wenn man die Sondereffekte herausrechnet, liegt das Wachstum im Berner Oberland immer noch bei soliden 4%, was dem Schweizer Durchschnitt entspricht. Da steckt eine Menge Herzblut und Arbeit dahinter!
Aber nicht nur das Berner Oberland kann sich freuen: Die Waadtländer und Freiburger Alpen haben ebenfalls einen Zuwachs von 38% erzielt, während die Zentralschweiz mit 28% auftrumpft. Graubünden kann sich über 26% mehr Gäste freuen, und selbst das Wallis (+16%) und das Tessin (+13%) liegen über dem langjährigen Mittel. Eine positive Entwicklung, die die Schweizer Bergbahnen als sichere und qualitativ hochwertige Reisedestination unterstreicht!
Ein Blick auf die Zahlen
Wenn wir die Zahlen von Mai bis Ende September betrachten, sehen wir sogar einen Anstieg von 11% bei den Gästen im Vergleich zum Vorjahr und 24% mehr als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Der September war besonders stark mit einem Plus von 11% zum Vorjahr, und sogar 14% über dem Fünfjahresdurchschnitt. Die ausländischen Gäste haben einen entscheidenden Beitrag zu diesem Wachstum geleistet. Laut dem Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) haben Regionen mit vielen internationalen Gästen überdurchschnittlich abgeschnitten. Das zeigt sich beispielsweise in der Waadt mit +22% oder im Berner Oberland mit +17%!
Und die Hotellerie in der Schweiz? Ein Rekordsommer! Im August 2023 wurden 5 Millionen Übernachtungen gezählt, was einem Anstieg von 3.2% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Besonders erfreulich: 2.8 Millionen dieser Übernachtungen stammten von internationalen Gästen, die einen Zuwachs von 5% verzeichneten. Deutschland bleibt das größte Herkunftsland, gefolgt von den USA und sogar China, wo die Buchungen um fast 20% auf über 103’000 stiegen. Das sind ja Zahlen, die wirklich Freude machen!
Die Bergbahnen sind also gut in die Sommersaison gestartet. Und die Hoffnung auf einen positiven Schlussspurt im Oktober mit „goldenen Herbsttagen“ ist nicht unbegründet. Ich hoffe, dass die Wintersaison im November ebenso erfolgreich wird. Die Berge rufen – und das nicht nur im Winter!
