Heute ist der 30.04.2026 und im malerischen Wallis wird es bald Veränderungen in den Alpen geben. Die Cabane d’Orny im Val Ferret sowie die Bordierhütte oberhalb von Grächen stehen vor umfassenden Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen. Mit den Projekten „DELTA“ und „GRIGRI“ haben zwei Architekturentwürfe die Wettbewerbe gewonnen und werden dazu beitragen, den Charakter der bestehenden Hütten zu bewahren und gleichzeitig die Betriebsabläufe zu verbessern.

Die Umbauarbeiten an der Cabane d’Orny, die als Ausgangspunkt für Hochtouren im Mont-Blanc-Massiv dient, beginnen im Frühling 2028, während die Inbetriebnahme für Anfang 2029 geplant ist. Diese Hütte, die auch als Ornyhütte bekannt ist und 1893 erbaut wurde, wird umfassend saniert und erweitert. Grund für die Sanierung sind nicht normgerechte Sanitäranlagen und der allgemeine Erneuerungsbedarf, da die bestehende Hütte seit ihrer letzten umfassenden Erneuerung im Jahr 1977 nicht mehr modernisiert wurde.

Die Cabane d’Orny im Detail

Die Cabane d’Orny liegt in den beeindruckenden Walliser Alpen auf 2831 m ü. M. und wird von der SAC-Sektion Diablerets betrieben. Die Hütte bietet Platz für 90 Übernachtungsgäste und verfügt über einen Winterraum mit 30 Lagerplätzen. Wanderer erreichen die Cabane d’Orny in etwa vier Stunden von Champex-Lac oder Combe d’Orny aus, was sie zu einem beliebten Ziel für Bergsteiger macht, die den Schweizer Teil des Mont-Blanc-Massivs erkunden möchten.

Der Entwurf „DELTA“ zielt darauf ab, die ursprüngliche Idee der Hütte weiterzuentwickeln und die Dachstruktur zu erhalten. Dabei wird der Charakter der Hütte gewahrt, während gleichzeitig modernes Design und Funktionalität Einzug halten. Ein zentrales Argument für das Siegerprojekt war die Wiederverwendung bestehender Bauteile, um die Umweltbelastung durch Helikoptertransporte und Abfälle zu reduzieren.

Die Bordierhütte – Ein weiteres Schmuckstück

Auch die Bordierhütte, die zwischen dem Matter- und Saastal liegt, wird saniert und auf die heutigen Anforderungen angepasst. Diese Hütte ist bei Wanderern äußerst beliebt und wird von 44 auf etwa 55 bis 60 Plätze ausgeweitet. Das Projekt „GRIGRI“ respektiert die Topografie und organisiert die Räume klar und funktional, was zu einem verbesserten Aufenthalt für alle Gäste beitragen soll.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Mit diesen Sanierungsprojekten wird nicht nur die Infrastruktur der Hütten modernisiert, sondern auch ein Stück Tradition und alpine Kultur erhalten. Die Projekte setzen auf Nachhaltigkeit und Respekt vor der Natur, was in der heutigen Zeit von immer größerer Bedeutung ist.

Die Vorfreude auf die neuen, verbesserten Hütten im Wallis wächst, und es wird spannend sein zu sehen, wie Wanderer und Bergsteiger die Veränderungen annehmen werden, wenn die Umbauten abgeschlossen sind.