Wenn die Schweiz zum Feuerball wird: Hitzewelle und Waldbrandgefahr im Sommer 2023
Die Sonne brennt gnadenlos auf die Schweiz nieder, und das ist nicht nur ein Klischee, sondern Realität! Anhaltende Trockenheit und eine Hitzewelle haben die Waldbrandgefahr auf ein alarmierend hohes Niveau gehoben. Die Behörden reagieren prompt: In vielen Kantonen, darunter auch im Wallis, ist ein Feuerverbot im Wald und in Waldnähe erlassen worden. Ein generelles Verbot für Feuer im Freien gilt seit Ende Juni im Kanton Wallis, während im Tessin und Teilen Graubündens sogar ein absolutes Feuerverbot herrscht. Mit anderen Worten, Grillen im Park? Da müssen wir jetzt leider passen.
Die Situation ist ernst: In einigen Regionen des Wallis und im Churer Rheintal wird die höchste Gefahrenstufe („sehr große Gefahr“) ausgerufen. Auch Thurgau, Jura und Genf sind betroffen, wo die Gefahrenstufe 4 von 5 („große Gefahr“) gilt. Besonders in den Zentralschweizer Kantonen Ob- und Nidwalden sowie in Teilen Berns und Waadt sind Feuer auf fest eingerichteten Stellen noch erlaubt. Aber auch hier gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Die Hitzewarnung mit Gefahrenstufe 3 erstreckt sich über weite Teile der Schweiz, und die Temperaturen klettern in den Niederungen der Alpensüdseite sowie im Wallis und vom Genfersee bis zur Nordwestschweiz auf zwischen 31 und 35 Grad! Puh, da kommt man ins Schwitzen.
Hitze und gesundheitliche Risiken
Meteoschweiz warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Risiken, die mit dieser Hitze einhergehen. Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein scheinen fast unvermeidlich, besonders wenn man sich nicht ausreichend hydriert. Die Empfehlung ist klar: Trinkt täglich mindestens 1,5 Liter Wasser und vermeidet körperliche Anstrengung während der heißesten Tageszeiten. Wer das ignoriert, könnte schnell in die Bredouille geraten.
Und die Hitzewelle bleibt uns erhalten. Ab Freitag, dem 27. Juni, wird ein stabiles Hochdruckgebiet über Mitteleuropa erwartet, das die Temperaturen weiter nach oben treiben wird. Am Donnerstag gab es zwar eine leichte Abschwächung der Hitze aufgrund von Gewittern, aber das ist nur von kurzer Dauer. Am Wochenende könnten die Temperaturen wieder über die 30-Grad-Marke steigen, mit lokalen Gewittern am Montag und Dienstag. Besonders in Genf wird es mit bis zu 36 Grad richtig heiß!
Regionale Unterschiede und weitere Warnungen
In anderen tiefgelegenen Gebieten der Deutschschweiz ist es zwar nicht ganz so drückend, aber auch hier sind die Hitzewarnungen durchaus präsent. Warnstufen gelten bis Montag – und das könnte sich noch verlängern. Die Warnung betrifft nicht nur die Hitze selbst, sondern auch die Waldbrandgefahr, die in vielen Regionen, wie Thurgau, Wallis, Genf, Bern und anderen, ernst genommen werden muss.
Die gefährdeten Gebiete im Wallis, wie Sitten-Siders, Vispertal und Simplon-Nord, haben sogar die Warnstufe 4 erreicht. Daher ist ein vorsichtiger Umgang mit Feuerstellen mehr als gefragt. Die Natur ist in diesen Zeiten besonders verletzlich, und wir sind aufgerufen, sie zu schützen.
Lasst uns also achtsam sein und die heißen Sommertage in der Schweiz genießen – aber nicht ohne ein waches Auge auf die Feuergefahr zu haben. Ein kühles Getränk in der Hand und die Füße im Schatten sind die besten Begleiter in dieser Zeit. Bleibt hydratisiert, bleibt sicher!
