Heute ist der 8.07.2026 und ich kann nicht anders, als über die beeindruckende Veloförderungsaktion «Bike to work» zu berichten. Im Jahr 2025 hat diese Initiative einen Rekord aufgestellt – 111’160 Teilnehmende aus über 4000 Betrieben haben sich auf ihre Drahtesel geschwungen! Das ist ein beachtlicher Anstieg, der zeigt, wie viele Menschen bereit sind, den Weg zur Arbeit auf umweltfreundliche Weise zurückzulegen. Wenn man überlegt, dass sie zusammen eine Strecke von 30’625’375 Kilometern zurückgelegt haben, könnte man fast ins Staunen geraten. Das entspricht etwa 764 Erdumrundungen! Ist das nicht verrückt?

Und das Beste daran? Durch diese Aktion wurden sage und schreibe 4410 Tonnen CO2 eingespart. Ein echter Gewinn für unser Klima! Politikerinnen und Politiker von SP, FDP und den Grünen sowie Bundesrat Beat Jans haben ebenfalls mitgemacht und damit ein starkes Zeichen für die Radförderung gesetzt. Unter den Unternehmen hat die Migros Gruppe die meisten Teilnehmenden gestellt. F. Hoffmann-La Roche und der Kanton Waadt folgten dicht dahinter. Die bunte Mischung aus kleinen und großen Unternehmen zeigt, dass Nachhaltigkeit kein Privileg der Großen ist – jeder kann seinen Beitrag leisten!

Radfahren im Betrieb – ein Gewinn für alle

Die Förderung des Radfahrens im Betrieb geht jedoch weit über die Aktion hinaus. Sie umfasst wichtige Infrastrukturmaßnahmen, monetäre Anreize und vor allem eine klare Kommunikation. Sicherer Abstellplatz? Check! Überdachte, leicht zugängliche Abstellmöglichkeiten? Auch das sollte selbstverständlich sein. Hochwertige Anschließmöglichkeiten sind ein weiteres Muss, damit die Mitarbeitenden ihre Räder ohne Sorgen abstellen können. Und wenn es dann auch noch Duschen und Umkleiden gibt, ist das der Sahnehäubchen auf dem Kuchen!

Hinzu kommen E-Bike Lademöglichkeiten und Reparaturstationen – alles, was das Radlerherz begehrt! Arbeitgeber können auch mit monetären Anreizen punkten. Sei es durch bereitgestellte Fahrräder, Kilometergeld für die Radfahrer oder Dienstradleasing. Letzteres erlaubt es Beschäftigten, Fahrräder nach ihren Wünschen zu leasen. Dabei wird ein kleiner Teil des Bruttolistenpreises versteuert, und die Verträge beinhalten sogar Versicherungen und Wartung. Das klingt doch nach einem Rundum-sorglos-Paket für alle, die auf zwei Rädern zur Arbeit kommen wollen.

Gemeinsam in die Pedale treten

Die Kommunikation spielt ebenfalls eine große Rolle. Informationsmaterialien, Broschüren und sogar betriebsinterne Fahrradwettbewerbe können helfen, das Bewusstsein für die Vorteile des Radfahrens zu schärfen. Manchmal braucht es einfach einen kleinen Anstoß, um die Leute zum Umsteigen zu bewegen. Und sind wir mal ehrlich: Wer möchte nicht für einen guten Zweck belohnt werden? Die Teilnehmer:innen der Aktion «Bike to work» sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie gemeinsames Engagement nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Umwelt voranbringen kann.

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Schließlich ist es eine spannende Entwicklung, dass 16 bis 18 Prozent der Teilnehmenden, die vorher motorisiert oder mit dem öffentlichen Verkehr zur Arbeit fuhren, in Zukunft auf das Velo umsteigen wollen. Das ist ein klares Zeichen, dass sich die Denkweise wandelt und ein Umdenken in der Gesellschaft stattfindet. Radfahren ist nicht nur nachhaltig – es ist auch gesund und macht Spaß!