Heute ist der 20.05.2026, und während der Morgen für viele von uns mit einem Kaffee und dem Blick auf die neuesten Nachrichten begann, gibt es in Blonay – Saint-Légier, im Kanton Waadt, etwas aufmerksame Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeit zu denken. Denn hier wird heute ein mobiler Blitzer auf der A12 aktiv sein, in einer Zone, wo man bis zu 120 km/h fahren darf. Um 10:59 Uhr wird das Gerät seine Arbeit aufnehmen und die Geschwindigkeitsmessungen durchführen. Es ist eine Erinnerung daran, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht nur häufige Verkehrsverstöße sind, sondern auch die Hauptursache für viele Unfälle darstellen.
Die vorübergehenden Geschwindigkeitsmessungen sind nicht nur ein Instrument zur Einhaltung der Verkehrsregeln, sondern auch eine Maßnahme zur Verbesserung der Sicherheit auf den Straßen. Bei Geschwindigkeitskontrollen gibt es allerdings einige Sicherheitsabzüge, die beachtet werden sollten. Bei Radar-Messungen bis 100 km/h gibt es etwa einen Abzug von 5 km/h, bei Laser-Systemen sind es 3 km/h. Ab 101 km/h wird es komplizierter – höhere Abzüge sind die Regel, was die Toleranzgrenzen betrifft. Feste Abzugswerte gibt es auch für spezielle Verfahren wie Nachfahrkontrollen oder Abschnittsmessungen.
Die Toleranzabzüge im Detail
Um ein wenig Licht ins Dunkel der Geschwindigkeitsmessungen zu bringen, lohnt es sich, die Toleranzabzüge, die auch in der Schweiz gelten, etwas näher zu betrachten. Bei Lasermessungen sind es 3 km/h unter 100 km/h, 4 km/h bei Geschwindigkeiten zwischen 101 und 150 km/h und 5 km/h ab 151 km/h. Die Radarmessungen sind ähnlich, mit 5 km/h unter 100 km/h und höheren Abzügen bei schnelleren Geschwindigkeiten. Diese Regelungen sind wichtig, um den Verkehrsteilnehmern auch bei Ungenauigkeiten der Messgeräte etwas Spielraum zu geben.
Natürlich ist es nicht nur die Schweiz, die sich mit Geschwindigkeitskontrollen beschäftigt. Auch in Deutschland gibt es Toleranzabzüge, die bis zu 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h betragen. Ab 100 km/h liegt der Toleranzabzug sogar bei 3 Prozent der gemessenen Geschwindigkeit. In anderen Nachbarländern wie Österreich oder Italien sind die Regelungen ähnlich, aber nicht identisch. So kann es in Spanien zwischen 3 und 7 km/h je nach Gerätetyp zu Abweichungen kommen.
Messtechniken und rechtliche Grundlagen
Die verschiedenen Messtechniken, die bei Geschwindigkeitskontrollen zur Anwendung kommen, sind ebenfalls von Bedeutung. Ob Radar, Laser, Lichtschranken oder Videonachfahrsysteme – jede Methode hat ihre eigenen Besonderheiten. Radargeräte nutzen elektromagnetische Wellen, während Lasergeräte Lichtwellen verwenden, um präzise Messungen durchzuführen. Wichtig ist dabei, dass die Geräte regelmäßig geeicht und gewartet werden, damit die Rechtsgültigkeit der Messungen gewahrt bleibt.
Die rechtlichen Grundlagen sind in der Schweiz und in Deutschland klar strukturiert. Das Straßenverkehrsgesetz und die Straßenverkehrs-Ordnung sind nur einige der Regelungen, die den Rahmen für Geschwindigkeitskontrollen bilden. Und obwohl das alles recht nüchtern klingt, haben diese Regelungen einen ernsthaften Hintergrund: Sie sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und Unfälle vermeiden. Die Diskussion um neue Technologien, wie den Einsatz von Drohnen zur Geschwindigkeitsüberwachung, zeigt zudem, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der die rechtlichen Grundlagen immer wieder hinterfragt werden.
Die heutige Geschwindigkeitskontrolle in Blonay – Saint-Légier ist also nicht nur ein bloßes Blitzen am Straßenrand. Sie ist Teil eines umfassenden Systems, das für unsere Sicherheit sorgt. Also, liebe Autofahrer, denkt daran: Ein bisschen mehr Achtsamkeit kann nicht schaden – besonders wenn der Blitzer schon auf euch wartet!