Heute ist der 3.07.2026 und wir blicken zurück auf einen spannenden Bildungsbericht für den Kanton Uri, der uns einige erfreuliche Einblicke in das heimische Schulsystem gewährt. Die Ergebnisse des Bildungsberichts Schweiz 2026 sowie die Überprüfung der Grundkompetenzen (ÜGK) 2024 zeigen, dass Uri ein starkes Bildungssystem besitzt, besonders evident ist dies auf der Sekundarstufe II. Die Abschlussquoten liegen im oberen Bereich, was uns aufhorchen lässt. Ganz ehrlich, das ist eine Leistung, die sich sehen lassen kann!

Besonders beeindruckend ist die berufsbildungsorientierte Struktur, die den Übergang in die nachobligatorische Ausbildung erleichtert. Das hat sich in den letzten Jahren bewährt und gibt vielen jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv zu gestalten. Dennoch gibt es auch Herausforderungen: Die demografische Entwicklung fordert Anpassungen auf der Primarstufe. Wir haben eine Zunahme an verspäteten Einschulungen festgestellt. Hier gilt es, Lösungen zu finden, um jedem Kind den bestmöglichen Start zu ermöglichen.

Fremdsprachen und Leistungsstärke

Uri hat sich ein eigenständiges Profil im Fremdsprachenunterricht erarbeitet, was eine wertvolle Bereicherung für unsere Schüler darstellt. Die Ergebnisse der ÜGK 2024 für das vierte Schuljahr (HarmoS) sind herausragend: 92% der Schülerinnen und Schüler erreichen die Grundkompetenzen im Hören – das ist über dem Schweizer Durchschnitt von 87%! Im Lesen sind wir mit 87% ebenfalls gut aufgestellt, während die Mathematikwerte keine signifikante Abweichung vom Landeswert aufweisen. Das spricht für die Qualität unserer Schulen und die harte Arbeit der Lehrkräfte.

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist jedoch die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft, der zu Hause gesprochenen Sprache und dem Migrationshintergrund. Hier sind wir als Gesellschaft gefordert, um Chancengleichheit zu fördern. Die Bedeutung früher Förderung und guter Sprachbildung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Regierungsrat Georg Simmen bringt es auf den Punkt: Das Bildungssystem in Uri ist stark und wirksam, doch wir bleiben nicht stehen. Themen wie Schuleintritt und Qualitätsentwicklung sollen weiterhin begleitet werden.

Der Blick in die Zukunft

Am 23. März 2026 wurde der Bericht in Bern von Bundespräsident Guy Parmelin und Staatsrat Christophe Darbellay entgegengenommen. Er bietet eine umfassende Grundlage für die Weiterentwicklung unseres Bildungssystems. Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) hat im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) diesen Bericht erstellt. Und das ist nicht irgendwas – es ist der fünfte Bildungsbericht, der alle Bildungsstufen unter die Lupe nimmt.

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Die Kriterien, nach denen die Bildungsstufen beurteilt werden, sind Effizienz, Effektivität und Chancengerechtigkeit. Ein ehrgeiziges Ziel ist, dass bis 2026 95% der 25-Jährigen einen Abschluss auf Sekundarstufe II haben sollen. Das klingt nach einer Herausforderung, aber wir sind auf einem guten Weg. Auch wenn die Abschlussquote gesamt schweizerisch von 91,5% (2016) auf 90,1% (2022) gesunken ist, bleibt sie stabil hoch. Eine starke Berufsbildung und solide schulische Kompetenzen sind dabei entscheidend.

Die Entwicklungen im Bildungsbereich sind ein fortlaufender Prozess. Die SBFI und EDK werden die Ergebnisse des Berichts weiterhin auswerten, um die Bildungslandschaft in der Schweiz zu verbessern. Die Verantwortung liegt dabei sowohl beim Bund als auch bei den Kantonen. Die obligatorische Schule ist in der Kompetenz der Kantone, während die nachobligatorischen Zuständigkeiten aufgeteilt sind. Das alles zeigt einmal mehr, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit ist, um die Bildung für alle zu sichern.