Heute ist der 10.05.2026 und in Berlin gibt es wieder einiges zu berichten. Die rbb24 Abendschau, moderiert von Sascha Hingst, hat uns mit spannenden Themen auf den neuesten Stand gebracht. Ein leidiges Thema, das viele Anwohner betrifft, sind die ewigen Baustellen. Ja, sie sind notwendig, aber wenn die Arbeiten sich endlos hinziehen, ist das für die Anwohner alles andere als erfreulich. Man fragt sich da schon, wann endlich alles wieder „normal“ wird.
Ein weiteres Highlight der Sendung war die Einweihung der Helene-Weigel-Skulptur. Helene Weigel, die nicht nur Schauspielerin, sondern auch Gründungsintendantin des Berliner Ensembles war, hat einen besonderen Platz in der Berliner Theatergeschichte. Ihre Verbindung zu Bertolt Brecht ist untrennbar, und ihre Erfolge in Rollen wie „Die Mutter“ und „Mutter Courage“ sind legendär. Es ist schön zu sehen, dass ihr Andenken durch solche Kunstwerke lebendig gehalten wird.
Muttertag in Berlin
Der Muttertag steht vor der Tür und die Berliner sind bereit, ihn gebührend zu feiern. Blumensträuße, Ausflüge und entspannende Momente sind die Zutaten für einen gelungenen Tag. Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie viele Familien diesen Tag nutzen, um ihren Müttern eine Freude zu machen. Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt, die Stimmung ist meist prächtig.
Ein kleiner Ausblick auf den Stadtteil Karow, der zu den ländlichsten Orten Berlins gehört. Eingemeindet wurde er bereits 1920 und gehört zum Bezirk Pankow. Karow hat seinen ganz eigenen Charme – eine Mischung aus Natur und urbanem Leben. Ideal für diejenigen, die dem Trubel der Großstadt ein wenig entfliehen möchten.
Ein Blick auf die Geschichte von Helene Weigel
Helene Weigel wurde am 12. Mai 1900 in Wien geboren und war eine herausragende Schauspielerin ihrer Zeit. Ihre Karriere war geprägt von der Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht, den sie 1929 heiratete. Die beiden flohen nach dem Reichstagsbrand aus Deutschland und lebten viele Jahre im Exil – in Dänemark, Schweden, Finnland und den USA. In dieser Zeit konnte Weigel nicht als Schauspielerin arbeiten, was sicherlich eine große Belastung war. Nach 15 Jahren im Exil kehrten sie in die Schweiz zurück, wo sie endlich wieder auf der Bühne stehen konnte.
1949 gründeten Weigel und Brecht das heute legendäre Berliner Ensemble, und 1954 zog das Ensemble in das Theater am Schiffbauerdamm ein. Weigel war bis zu ihrem Tod im Jahr 1971 Intendantin des Ensembles und stand bis in ihre letzten Tage auf der Bühne. Nach Brechts Tod kümmerte sie sich um seinen Nachlass und gründete 1956 das Brecht-Archiv. Ein beeindruckendes Lebenswerk, das sie hinterlassen hat.
Ihr Tod am 6. Mai 1971 in Ost-Berlin fiel nur wenige Tage vor dem Muttertag. Ein trauriger, aber auch bedeutungsvoller Zeitpunkt, um ihrer zu gedenken. In Berlin wird ihr Andenken durch die neue Skulptur gewürdigt, und es ist schön zu sehen, dass die Menschen die Bedeutung dieser großartigen Künstlerin erkennen und schätzen.