Heute ist der 30.06.2026 und ich möchte euch ein bisschen über die Landwirtschaft im Kanton Thurgau erzählen. Es gibt hier so viel zu berichten, dass man fast den Überblick verlieren kann – aber keine Sorge, ich bringe ein bisschen Licht ins Dunkel! Zu Beginn des Jahres 2025 zählte man im Thurgau insgesamt 2347 Landwirtschaftsbetriebe. Ein kleiner Rückgang um 46 Betriebe im Vergleich zum Vorjahr – das ist ein Minus von 1,9 %. Diese Zahlen zeigen, dass der Strukturwandel auch hier am Werk ist und die mittelgroßen Betriebe besonders betroffen sind. Komisch, oder? Seit 2000 sinkt die Anzahl der Betriebe im Schnitt um 43 pro Jahr. Das lässt einen schon ein bisschen nachdenklich zurück.

Doch es gibt auch Lichtblicke! Die Zahl der Biobetriebe stieg auf 401 – das sind 7 mehr als im Vorjahr und macht stolze 17 % aller Landwirtschaftsbetriebe im Kanton aus. Das ist ein deutlicher Anstieg, denn im Jahr 2000 waren es nur 5 %. Und auch die biologisch bewirtschaftete Fläche nahm um 298 Hektar zu, was nun 9453 Hektar entspricht. Das sind 19 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche im Thurgau. Man merkt, dass die Biobewegung hier in der Region stärker wird, auch wenn der Trend in der gesamten Schweiz rückläufig ist.

Die Zahlen sprechen für sich

Die landwirtschaftliche Nutzfläche insgesamt betrug 2025 rund 49’150 Hektar – das ist schon ein ordentliches Stück! Aber die Grünflächen haben um 564 Hektar abgenommen, während die offene Ackerfläche um 483 Hektar zulegte. Wir wissen ja, dass Weizen die wichtigste Ackerkultur darstellt, mit 27 % der Ackerfläche – das ist doch ein echter Klassiker! Aber auch die Anbaufläche von Weizen ist im Vergleich zu 2000 um 376 Hektar zurückgegangen. Irgendwie bedenklich, oder? Was wird aus unseren geliebten Brötchen?

Das Geflügel hat im Thurgau einen besonderen Stellenwert. 840 Betriebe halten rund 1,2 Millionen Geflügel, wobei 31 % davon Lege- und Zuchthühner sind. Und auch die Rinder sind nicht zu vernachlässigen: 70’150 Tiere, davon 34’577 Milchkühe. Der Schweinebestand liegt, naja, etwas bescheidener bei etwa 147’000 Tieren. Ein bisschen schade, dass der Rinderbestand auch zurückgeht – das hat vielleicht auch mit den aktuellen Marktbedingungen zu tun.

Direktzahlungen und Förderungen

Die Landwirtschaft im Thurgau erhielt 2025 insgesamt 109,1 Millionen Franken an Direktzahlungen. Das sind 0,3 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Die wichtigsten Förderinstrumente sind dabei die Produktionssystembeiträge und die Versorgungssicherheitsbeiträge. Fast 1’860 Landbewirtschafter hatten 2025 Anrecht auf diese Zahlungen – ein kleiner Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Und das zeigt, wie wichtig solche finanziellen Unterstützungen für die Betriebe sind, besonders in Zeiten des Wandels.

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Insgesamt bleibt die Landwirtschaft im Thurgau ein spannendes Feld, das sich ständig wandelt. Die Kombination aus Tradition und neuen, ökologischen Ansätzen macht die Region besonders. Man kann nur hoffen, dass die Betriebe auch weiterhin auf die nachhaltige Karte setzen und so die Zukunft der Landwirtschaft im Thurgau sichern. Ein bisschen Rückschlag hier und da, aber auch viel Hoffnung. So wie die Felder nach einem Regen wieder erblühen, so kann auch die Landwirtschaft neue Wege finden. Bleibt nur abzuwarten, was die Zukunft bringt!