Thurgauer Aufbruch: Neue Köpfe, frischer Wind und eine spannende Zukunft
Heute ist der 18.06.2026 und im Thurgau hat sich einiges getan. Es war ein besonderer Abend bei der AWG-Jahresversammlung, zu der Präsident Patrick Siegenthaler über 30 Mitglieder und Gäste eingeladen hatte. Die Stimmung war von Beginn an gut, und die Versammlung verlief zügig, fast schon wie im Flug. Alle traktandierten Geschäfte wurden ohne Gegenstimme angenommen. Die Hauptattraktion? Die Vorstandswahlen, natürlich!
Mit einem herzlichen Dank an die Anwesenden eröffnete Siegenthaler die Wahl und stellte die neuen Vorstandsmitglieder vor. Roland Wyss, der engagierte Kantonsrat der EVP aus Frauenfeld, ist ein wahrer Netzwerker. Er plant, die Verbindung zwischen Wirtschaft und Politik zu stärken. Und dann ist da noch Andreas Guhl, Kantonsrat der Mitte aus dem Bezirk Weinfelden, der nicht nur Präsident von WaldThurgau ist, sondern auch ein echter Macher, wenn es darum geht, den primären Wirtschaftssektor zu vertreten. Beide bringen frischen Wind in den Vorstand, und die Mitglieder scheinen begeistert zu sein.
Ein Blick in die Zukunft
Ein weiteres Highlight des Abends war die Ankündigung des AWG-Anerkennungspreises, der am 2. September 2026 verliehen wird. Das lässt die Vorfreude steigen! Aber das war noch nicht alles. Nach dem offiziellen Teil durften die Teilnehmer eine Firmenpräsentation und Werkbesichtigung bei der Mowag erleben. Mowag, ein Schweizer Hersteller von Spezialfahrzeugen, hat sich auf Radpanzer spezialisiert und gehört seit 2003 zu General Dynamics. Die Teilnehmer waren sichtlich beeindruckt von der Geschichte, der fortschrittlichen Technologie und der Produktion. Hier wird nicht nur geforscht, hier wird wirklich gearbeitet!
Wachstum und Innovation
Und während wir von Mowag und den neuen Vorstandsmitgliedern sprechen, gibt es auch spannende Neuigkeiten aus der Welt von General Dynamics European Land Systems (GDELS). Sie planen, ihre Produktionskapazitäten in Deutschland erheblich auszubauen. Das Unternehmen wird bis zu 500 Piranha-Radpanzer und ebenso viele geschützte Fahrzeuge vom Typ Eagle V jährlich für die Bundeswehr herstellen. Das klingt nach einem gewaltigen Schritt, nicht wahr? Zudem wird in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in neue Produktionsstätten investiert. In Brandenburg entsteht ein neues Systeminstandsetzungszentrum. So viel Bewegung in der Branche!
Die GDELS-Strategie 24-500 sieht vor, dass das erste Serienfahrzeug 24 Monate nach Vertragsunterzeichnung geliefert wird. Das ist ein straffer Zeitplan! Und bereits über ein Dutzend Produktionsstätten in Europa sorgen dafür, dass jährlich mehr als 1.000 Antriebsstränge für die Piranha-Familie gefertigt werden. Da könnten sich einige Türen öffnen – nicht nur für GDELS, sondern auch für die regionale Wirtschaft.
Die Verdopplung der Brücken-Produktionskapazitäten in Deutschland zeigt, wie ernst es GDELS mit der Expansion meint. In Sembach wurden Hallen dazugekauft, um die Wartungskapazitäten zu erhöhen. Hier wird nicht nur produziert, hier wird auch geschraubt und gewartet – und das in einem Tempo, das einen schwindelig machen könnte! Der Spatenstich für das neue Systemunterstützungszentrum in Neubrandenburg steht ebenfalls bevor, was alles noch aufregender macht.
In einer Zeit, in der die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik wichtiger denn je ist, könnte die AWG in Thurgau eine Schlüsselrolle spielen. Die neuen Vorstandsmitglieder bringen frischen Wind, und mit Unternehmen wie Mowag und GDELS in der Region sind die Weichen für eine spannende Zukunft gestellt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln werden – eines ist jedoch sicher: Die kommenden Monate werden interessant!
