Heute ist der 8.06.2026, und im Kanton Thurgau gibt es spannende Neuigkeiten im öffentlichen Nahverkehr! Das Bundesamt für Verkehr, zusammen mit dem Kanton Thurgau, hat eine Neuausschreibung für acht Buslinien im regionalen Personenverkehr gestartet. Das klingt nach viel Bewegung, oder? Gleich sieben dieser Linien, die sich in der Region Amriswil tummeln, gehen an die Bus Ostschweiz AG. Die gesamte Leistung beläuft sich dabei auf beeindruckende 1,5 Millionen Kurskilometer pro Jahr. Und auch die PostAuto AG darf sich freuen: Sie hat die Linie 722 Wil-Hosenruck-Weinfelden mit zusätzlichen 0,3 Millionen Kurskilometern pro Jahr ergattert.
Die Ausschreibung wurde am 28. Oktober 2025 eröffnet, und beide Unternehmen haben ihre Offerten eingereicht. Bei der Bewertung kam eine Nutzwertanalyse zum Einsatz – das klingt ja schon fast nach einer Wissenschaft für sich! Hierbei flossen Preis (45 Prozent) und Qualität (55 Prozent) in die Entscheidungsfindung ein. Die Qualität wurde anhand von Betriebsführung, Personal, Ökologie, Erfahrung und Marketing beurteilt. Das sind ja ganz schön viele Kriterien, die da beachtet werden!
Ausbau des Angebots ab Dezember 2027
Die Region Amriswil darf sich ab Dezember 2027 auf ein erweitertes Busangebot freuen. So wird eine neue Buslinie zwischen Romanshorn und Salmsach eingeführt, und die Linie 942 wird von Amriswil nach Sulgen verlängert. Außerdem wird die Linie 944 zu einem Zweirichtungsrundkurs umgebaut – von Amriswil über Dozwil nach Sommeri und wieder zurück. Das klingt nach einem echten Zugewinn für die Mobilität in der Region!
Die Bus Ostschweiz AG wird tatsächlich 20 Prozent mehr Fahrplankilometer bei nur knapp 10 Prozent zusätzlichen Kosten erbringen. Und auf der Linie Wil-Hosenruck-Weinfelden sollen die Kosten sogar um 20 Prozent sinken, während die Qualität gleich bleibt. Das sind doch mal gute Nachrichten! Doch das ist nicht alles: Die beiden Unternehmen setzen vermehrt auf den Einsatz von Elektrobusse. Das ist nicht nur zeitgemäß, sondern auch notwendig, um die Umweltbelastung zu reduzieren.
Förderung von Elektrobussen
Interessanterweise gab es kürzlich in Berlin eine Fachkonferenz unter dem Titel „klimafreundliche Busse“ (BUSKON 2026), bei der Bundesminister Patrick Schnieder Förderurkunden an Verkehrsunternehmen überreichte. Hierbei wurden insgesamt 151 Unternehmen mit stolzen 417 Millionen Euro gefördert, um 1.887 neue Elektrobussen zu beschaffen. Über 2.200 bereits geförderte Elektrobusse sind bereits im Einsatz und haben über 130.000 Tonnen CO₂ im Vergleich zu Dieselbussen eingespart. Wow, das ist doch mal ein schöner Schritt in die richtige Richtung!
Seit 2021 wurden rund 1,5 Milliarden Euro für die Transformation des öffentlichen Personennahverkehrs bereitgestellt. Das ist eine riesige Summe! Und es wird noch mehr kommen: Eine neue Förderrichtlinie und ein weiterer Förderaufruf für 2026 sind geplant, mit bis zu 500 Millionen Euro. Förderfähig sind batterieelektrische Busse, Brennstoffzellenbusse und sogar Fahrzeuge mit Biomethanantrieb. Man darf gespannt sein, wie sich das alles entwickeln wird!
Die Zukunft des Verkehrs
Die Diskussion über alternative Kraftstoffe ist ein weiteres spannendes Thema. Strombasierte E-Fuels wie Wasserstoff und synthetisches Kerosin werden als Optionen für den Klimaschutz im Verkehr diskutiert. Doch im Straßenverkehr scheinen Elektromotoren die effizientere Wahl zu sein. E-Fuels könnten in Zukunft eine geringere Rolle spielen, und die Verfügbarkeit von erneuerbarem Strom wird nach 2030 eingeschränkt sein. Das heißt, wir müssen die vorhandenen Ressourcen clever einsetzen.
Die Vorschriften, die ab 2025 in der Schifffahrt und Luftfahrt in Kraft treten, verlangen eine Senkung der Treibhausgasintensität. Das zeigt, dass der Druck auf die Verkehrsunternehmen steigt, umweltfreundlicher zu werden. Die THG-Quote in Deutschland wird auch überdacht, um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen. Das ist ein ganz schöner Rattenschwanz an Herausforderungen, die da auf uns zukommen!
Mit all diesen Entwicklungen ist der Kanton Thurgau auf dem richtigen Weg, die Mobilität umweltfreundlicher zu gestalten. Ob wir uns nun auf die neuen Buslinien freuen oder die Zukunft der Elektromobilität diskutieren – eines ist sicher: Es bleibt spannend!