Thurgau Eishockey feiert Rekorde und wirft einen Blick in die Zukunft
Heute ist der 1.07.2026, und in Thurgau gibt es viel Grund zur Freude – vor allem in der Welt des Eishockeys. Die Thurgauer Eishockey AG kann auf eine finanziell erfolgreiche Saison zurückblicken. Trotz eines frühen Ausscheidens im Playoff-Viertelfinale konnte der Club einen Gewinn von CHF 70’578.30 erzielen. Das Umsatzvolumen kletterte auf knapp CHF 4.8 Millionen, und das Beste daran: der Club ist schuldenfrei! So viel Freude macht das Zuschauen, und das haben auch die Zuschauer gemerkt. Bei den Heimspielen in der Regular Season durften die Verantwortlichen durchschnittlich 1’804 Zuschauer begrüßen – ein Anstieg von rund 15%! Ein echter Grund zum Feiern, oder?
Die Regular Season lief für den HC Thurgau glänzend – sie schlossen auf Rang 2 ab, und das spricht für sich. Auch das Sponsoring ist ein Thema, das sich positiv entwickelt hat. Immer mehr Unternehmen aus dem Kanton und darüber hinaus zeigen Unterstützung, was für die Zukunft des Clubs enorm wichtig ist. Und nicht nur das: Die Einnahmen aus Fremdvermietungen und Zusatz-Events im Thurgauer Dörfli und Strähl-Chalet sind ebenfalls gestiegen. Ein Erfolg auf ganzer Linie!
Ausbau und Zukunftsvisionen
Der Verwaltungsrat hat sich klare Ziele gesetzt. Geplant ist eine Erhöhung des Mannschaftsbudgets für die kommende Saison sowie weitere Investitionen in die Infrastruktur. Die Osttribüne wird um rund 50 Sitzplätze erweitert, was aufgrund der gestiegenen Nachfrage mehr als nötig ist. Das Baugesuch für die Erweiterung ist bereits genehmigt, auch wenn noch einige behördliche Bewilligungen ausstehen. Und um die jüngeren Fans zu fördern, wird auch ein neuer „Thurli Club“ für Kinder bis 15 Jahre ins Leben gerufen. Die Zukunft sieht also vielversprechend aus!
Doch nicht nur in der Schweiz tut sich was. Eishockey hat auch in Deutschland ordentlich an Bedeutung gewonnen. In den letzten Jahren hat der Sport, der lange Zeit im Schatten des Fußballs stand, durch internationale Erfolge und steigende Zuschauerzahlen ordentlich Rückenwind bekommen. Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den Olympischen Winterspielen 2018 den zweiten Platz belegt und bei der Weltmeisterschaft 2021 sogar das Halbfinale erreicht. Solche Erfolge tragen zur Popularität des Sports bei.
Nachwuchsförderung und Herausforderungen
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die gezielte Nachwuchsförderung. Programme wie „Powerplay 26“ haben das Ziel, junge Talente zu entwickeln, und Spieler wie Moritz Seider und Tim Stützle sind Beispiele für den neuen Weg, den das deutsche Eishockey einschlägt. Es gibt jedoch auch Herausforderungen – viele Vereine kämpfen mit finanziellen Engpässen, besonders in den unteren Ligen. Und die Infrastruktur lässt in manchen Regionen zu wünschen übrig. Modernere Eisstadien wären eine echte Wohltat.
Der Fokus auf die Nachwuchsförderung und internationale Erfolge könnte das Image des Eishockeys weiter stärken. Es ist eine spannende Zeit für den Sport, sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland. Die kommenden Jahre könnten entscheidend sein für die nationale und internationale Position des Eishockeys. Packen wir’s an!
