Heute ist der 12.07.2026, und die Erinnerungen an das große Openair-Event in Thurgau sind noch frisch. Über 105.000 Besucherinnen und Besucher pilgerten von Donnerstag bis Sonntagmittag auf das Gelände, um gemeinsam zu feiern, zu tanzen und die Musik zu genießen. Es war ein buntes Treiben, eine schillernde Mischung aus Freude und ausgelassener Stimmung. Die Einsatzkräfte, darunter die Kantonspolizei Thurgau, waren im Schichtbetrieb vor Ort und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Intensive Vorbereitungen hatten sich ausgezahlt, und das Publikum konnte das Festival in vollen Zügen genießen.

Die Sicherheitslage war, wie es scheint, unter Kontrolle. Es gab zwar 20 Anzeigen, die meisten davon wegen Diebstahl von Wertgegenständen – ein Phänomen, das wir leider immer wieder bei großen Veranstaltungen beobachten müssen. Eine Anzeige wegen Tätlichkeit und eine wegen Drohung haben die Polizei ebenfalls in Alarmbereitschaft versetzt. Doch immerhin: keine schweren Gewalttaten wurden gemeldet, was uns allen ein wenig Luft zum Atmen verschafft. 24 Personen mussten vom Gelände weggewiesen werden, und neun wurden festgenommen – darunter ein 29-jähriger Afghane wegen sexueller Belästigung. Ein ernstes Thema, das auch im Kontext der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 steht, wo ein Anstieg bei Sexualdelikten verzeichnet wurde.

Sicherheitslage und Vorfälle

Die Statistiken zeigen, dass wir in einer Zeit leben, in der die Kriminalität insgesamt rückläufig ist – um 5,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Doch die Zahlen sind nicht immer so beruhigend. Während die Gewaltkriminalität um 2,3 % gesenkt werden konnte, stiegen die Zahlen bei Sexualdelikten um 2,8 %. Bei unserem Festival traten einige unschöne Vorfälle auf, wie die fünf Personen, die Pyros in der Menschenmenge zündeten. Die Ermittlungen laufen, und man fragt sich, woher diese Unvernunft kommt.

Die Sanität meldete rund 2.100 Konsultationen, die meisten wohl wegen der typischen Festivalwehwehchen – ein bisschen zu viel Sonne, ein paar zu viele Getränke. 256 Personen benötigten ärztliche Konsultationen, und neun mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr Frauenfeld war ebenfalls im Einsatz, mit zwei Löscheinsätzen und einer Transportunterstützung für die Sanität. Es klingt nach einem vollen Programm!

Diebstahl und Betrug

Diebstahl war ein großes Thema während des Festivals. Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 verlagern sich Betrugsdelikte zunehmend ins Digitale und ins Ausland. Bei unserem Openair waren zwei Afghanen im Alter von 18 und 19 Jahren nach einem Diebstahl aus einem Zelt festgenommen worden. Das Deliktsgut wurde sichergestellt. Ein Rückblick auf die Gesamtkriminalität zeigt, dass der Diebstahl insgesamt rückläufig ist, jedoch der Wohnungseinbruchdiebstahl um 5,7 % anstieg. Ein Widerspruch, der uns alle nachdenklich stimmt.

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Die Besucherzahlen beim Festival waren beeindruckend, und die Parkplätze waren mit einigen tausend Fahrzeugen belegt. Es gab keine nennenswerten Verkehrsbehinderungen bei An- und Abreise, was sicherlich zur guten Stimmung beigetragen hat. Ein bisschen Chaos gehört zwar dazu, aber wenn alles reibungslos läuft, kann man sich ganz auf die Musik und die Gemeinschaft konzentrieren.

So bleibt das Openair 2026 in Erinnerung – mit seinen Höhen und Tiefen, den fröhlichen Gesichtern und den unschönen Vorfällen. Es zeigt uns, dass wir im Großen und Ganzen auf dem richtigen Weg sind. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir alle eine Verantwortung tragen, um solche Veranstaltungen sicher und unbeschwert zu genießen.