Heute ist der 12.07.2026, und während wir hier in Basel die Sommerwärme genießen, gibt es spannende Neuigkeiten aus dem Thurgau. Lidl Schweiz hat soeben eine interessante Stelle ausgeschrieben: Ein Nachhaltigkeitsmanager für den Einkauf wird gesucht! Das klingt doch nach einer aufregenden Herausforderung, oder? Die Position ist direkt am Hauptsitz in Weinfelden angesiedelt und fokussiert sich auf die Scope-3-Klimastrategie sowie die Menschenrechtsstrategie. Wenn das kein Zeichen für ein stärkeres Engagement in Sachen Umwelt ist!

Scope-3, für die, die es nicht wissen, bezieht sich auf die Emissionen, die entlang der gesamten Lieferkette anfallen – also bevor die Produkte überhaupt bei uns im Regal landen. Lidl hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen gezielt zu reduzieren. Das ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern auch eine Notwendigkeit, denn der Druck auf Unternehmen wächst. Wer heute nicht nachhaltig agiert, könnte morgen Schwierigkeiten haben, im Markt zu bestehen.

Innovationen im Einzelhandel

Und als wäre das nicht genug, testet Lidl auch eine digitale Zoll-App namens „dAKZ“ in 25 grenznahen Filialen. Diese App verspricht, den Verwaltungsaufwand erheblich zu reduzieren, indem sie die Mehrwertsteuerabwicklung digitalisiert. Nach der Registrierung wird die verrechnete Mehrwertsteuer beim nächsten Einkauf gutgeschrieben. Ein smarter Schritt, der zeigt, dass Lidl nicht nur auf Nachhaltigkeit, sondern auch auf Effizienz setzt. Es ist fast so, als würde man den alten Zettel- und Papierkram im Einzelhandel endlich über Bord werfen!

Die Konsumentenstimmung in der Schweiz hat sich übrigens leicht aufgehellt. Der Konsumentenindex stieg im Juni 2026 auf -35,8 Punkte, was einen kleinen, aber positiven Aufwärtstrend zeigt. Auch die Wirtschaftserwartungen haben sich verbessert, auch wenn sie weiterhin im negativen Bereich bleiben. Im Einzelhandel wird es jedoch zunehmend härter: Drogeriemärkte gewinnen Marktanteile bei Lebensmitteln, und Backwaren sowie Trockenfertigprodukte haben 2025 sogar zweistellig zugelegt. Ein echter Wettbewerb, der nicht nur die großen Namen betrifft, sondern auch die kleinen Läden vor Herausforderungen stellt.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung vereint

Jetzt wird’s noch spannender! Am 15. November 2023 stellte Celonis auf der globalen Anwenderkonferenz Celosphere eine Material Emissions App vor. Diese App ist wie ein Schweizer Taschenmesser für Unternehmen, die ihren CO2-Ausstoß im Einkauf erfassen und reduzieren möchten. Sie aggregiert Daten zu Scope-3-Emissionen aus verschiedenen Unternehmensbereichen und gibt wertvolle Empfehlungen zur Verbesserung. Das klingt fast wie Magie, oder? Entscheider im Bereich Nachhaltigkeit und Beschaffung erhalten damit einen umfassenden Überblick über die Emissionsquellen. Dies fördert nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den Teams, sondern hilft auch, die Silos zu überwinden, die oft in Unternehmen bestehen.

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Janina Bauer, Global Head of Sustainability bei Celonis, spricht von dem steigenden Druck, der auf Unternehmen lastet, ihre Nachhaltigkeitskennzahlen zu verbessern. Der Weltklimarat fordert eine Reduktion der globalen Emissionen um fast 50% bis 2030. Das lässt uns doch alle aufhorchen, oder? Unternehmen, die heute noch nicht aktiv werden, könnten schon bald ins Hintertreffen geraten. Aber mit den richtigen Werkzeugen und einem klaren Fokus auf Klimaziele wird der Weg zur Nachhaltigkeit greifbar.

Regulatorischer Druck und Zukunftsausblick

In der Tat, der Klimaschutz wird durch hohe Scope-3-Emissionen und steigende Transparenzanforderungen geprägt. Unternehmen müssen zunehmend nachweisen, wie sie ihre Emissionen reduzieren. Der europäische Regulierungsrahmen ist dabei besonders umfassend. Mit Vorgaben wie der CSRD und dem Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) wird die Offenlegung von Emissionsdaten zur Pflicht. In den USA gibt es bereits neue Offenlegungspflichten in Kalifornien und New York.

Das bedeutet, dass Unternehmen nicht nur ihre eigenen Emissionen im Blick haben sollten, sondern auch die ihrer Lieferanten. Der Druck von außen wächst, und die Kundenerwartungen steigen. Transparente Klimaleistung wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil! Unternehmen, die ihre Klimaziele erfolgreich umsetzen wollen, müssen diese in ihre täglichen Entscheidungen integrieren.

Die Zukunft des Einzelhandels sieht spannend aus, und mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und innovative Technologien kann der Weg in eine grünere Zukunft geebnet werden. Ein Hoch auf die, die den Mut haben, diesen Weg zu gehen!