Die junge Schweizer Musikerin Noemi Beza hat in den letzten zwei Jahren eine beeindruckende Transformation durchgemacht. Mit blonden Braids, neuen Tattoos und einem auffälligen Kleidungsstil ist sie nicht mehr nur ein unbeschriebenes Blatt. Ihre EP hat mittlerweile über eine Million Streams auf Spotify erreicht, und ihr Song „Hear Me“ hat es sogar in die Top 3 der Airplay Charts geschafft. Das ist mal ein Grund zum Feiern!

Obwohl sie seit einigen Jahren im Kanton Zürich lebt, hat Noemi ihren Thurgauer Dialekt beibehalten – eine kleine persönliche Note, die sie stolz zur Schau trägt. Authentizität steht für sie an oberster Stelle. Das erste Auslandskonzert in Stuttgart, das sie vor kurzem gegeben hat, war eine ganz besondere Erfahrung. Vor einem kleinen, aber enthusiastischen Publikum zu spielen, hat sie überwältigt. „Das Publikum war einfach großartig!“, schwärmt sie. Dass die Leute lautstark mitgesungen haben, hat sie wirklich überrascht und gerührt.

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Balance zwischen ihrer Musikkarriere und dem Leben mit ihren Mitbewohnerinnen scheint für Noemi essenziell zu sein. Ihre Familie ist ein wichtiger Teil ihres Lebens; ein Foto ihrer Lieben auf ihrem Handy gibt ihr Halt, während regelmäßige Telefonate mit ihrer Mutter ihr Kraft und Unterstützung bieten. Besonders emotional wurde es, als sie ihren neuen Song „Lullabies“ performte, der sich mit ihrer Schwester beschäftigt. „Da flossen die Tränen bei mir“, erzählt sie, und man merkt, wie sehr ihr diese Verbindung wichtig ist.

Noemi hat große Pläne. Sie träumt von Auftritten auf den großen Bühnen, wie dem Montreux Jazz Festival, und hat bereits Auftritte beim Open Air in Gampel und weiteren Festivals wie Heitere Open Air und Moon & Stars in Aussicht. Partysongs stehen allerdings nicht auf ihrer Agenda – sie möchte mit ihrer Musik tiefere Emotionen und Geschichten vermitteln.

Der Wandel in der Musikindustrie

In der Schweiz hat sich die Musikindustrie in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Von Kassetten und CDs sind wir in das Zeitalter von Downloads und Streaming übergegangen. Trotz eines Umsatzes von 259 Millionen Franken im letzten Jahr, der einen Anstieg von fast vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt, sieht sich die Branche mit Herausforderungen konfrontiert. Die Künstler und Songtexter kämpfen oft darum, finanziell über die Runden zu kommen.

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Streaming macht mittlerweile 92 Prozent der Umsätze aus, was zeigt, wie wichtig digitale Plattformen für Künstler wie Noemi Beza sind. Dennoch gibt es neue Herausforderungen durch KI-generierte Musik, die bestehende Werke kopieren. Die Branche sucht nach Wegen, um Musikerinnen und Musiker für die Nutzung ihrer Werke durch KI zu entschädigen. Es ist ein Spannungsfeld, das sich ständig weiterentwickelt, und Noemi ist mittendrin.

Auf ihrer Website, die von Jannik Till aus Zürich betrieben wird, finden sich nicht nur Informationen zu ihrer Musik, sondern auch rechtliche Hinweise zur Datenverarbeitung, die alle im Einklang mit dem Schweizer Datenschutzrecht stehen. Für ihre Fans hat sie einen Newsletter eingerichtet, um sie über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten.

Noemi Beza ist mehr als nur ein aufstrebender Stern am Musikhimmel – sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie sich Talente in der heutigen Zeit entfalten können. Mit ihrer Authentizität, ihrer Leidenschaft und einem klaren Ziel vor Augen wird sie die Musikszene weiter aufmischen. Und wir dürfen gespannt sein, was als Nächstes kommt!