Archäologie zum Schlemmen: Die Mittagspause im Museum Thurgau
Heute ist der 15.07.2026, und während die Sonne über den Thurgau strahlt, öffnet das Museum für Archäologie Thurgau seine Türen für eine ganz besondere Veranstaltung: die archäologische Mittagspause. Jeden zweiten Dienstag im Monat ist es soweit, und die Neugierigen und Wissbegierigen treffen sich, um in die faszinierende Welt der Archäologie einzutauchen. Hier hat man die Gelegenheit, nicht nur zu lernen, sondern auch gemütlich zu speisen und sich auszutauschen.
In der ersten Hälfte des Programms erklärt ein Mitarbeiter des Amts für Archäologie ein spannendes archäologisches Thema. Aktuell im Fokus steht die Grabung in Unter-Eschenz, wo die Überreste der römischen Kleinstadt Tasgetium entdeckt wurden. Das Grabungsteam hat bereits Spuren römischer Bauten freigelegt und zudem jüngere Befunde gefunden—und die Holzerhaltung dort ist einfach hervorragend! Eva Riediker, die Expertin vor Ort, teilt ihre Einblicke in die laufenden Ausgrabungen und die Bedeutung des Fundorts. Wer sich dafür interessiert, kann sich auf ausgewählte Funde aus Eschenz freuen, die im Museum präsentiert werden.
Ein schmackhaftes Erlebnis
Nach dem informativen Teil folgt der zweite Abschnitt des Events, der das Herzstück der Mittagspause bildet: Zeit für das mitgebrachte Mittagessen in der Museumslaube! Hier wird genossen, geschlemmt und natürlich auch geplaudert. Ein bisschen wie ein Picknick unter Freunden, aber mit dem besonderen Flair der Archäologie. Man darf gespannt sein, wer alles mit seinem Lunch auftaucht—und vielleicht gibt’s den einen oder anderen Geheimtipp zur Zubereitung von Schweizer Spezialitäten.
Doch bevor ihr euch auf den Weg macht, denkt daran, dass die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, wobei sich mindestens eine Person anmelden muss. Der Anmeldeschluss ist am 11.08.2026 um 12:15 Uhr. Also, schnell zugreifen, bevor die Plätze voll sind!
Die Bedeutung der Archäologie
Die archäologische Arbeit in der Schweiz ist nicht nur spannend, sie ist auch eine wichtige Aufgabe der Kantone, unterstützt vom Bund. Die Konferenz Schweizerischer Kantonsarchäologinnen und Kantonsarchäologen (KSKA) setzt sich für die Interessen der Kantone ein und umfasst sogar bedeutende Standorte wie die Römerstadt Augusta Raurica und das Site et Musée romains d’Avenches. Auch zahlreiche private Organisationen engagieren sich für die archäologischen Belange, was zeigt, wie vielschichtig das Thema ist. Die Vereinigung Archäologie Schweiz vermittelt nicht nur Wissen, sondern bietet auch Weiterbildungskurse an—so bleibt man immer auf dem Laufenden.
Und wenn ihr mehr über archäologische Themen erfahren wollt, dann schaut mal auf die Website archaeologie.ch. Dort gibt’s stets aktuelle Informationen und spannende Einblicke in die Welt der Archäologie. Es lohnt sich!
