Mythos und Pixel: Die Brücke zwischen Legende und Spiel
In der malerischen Umgebung von Arbon, wo der Bodensee die Landschaft küsst, erwartet uns Ende Juli 2026 eine spannende Sonderausstellung im Werk2. Mit dem Titel «Sehnsucht Mythos. Wie Geschichten unsere Welt gestalten» wird hier eine Welt eröffnet, die die Brücke zwischen alten Legenden und modernen digitalen Spielen schlägt. Wer hätte gedacht, dass Mythen so lebendig werden können? Hier wird es nicht nur um trockene Historie gehen, sondern um lebendige Erzählungen, die in die digitale Welt hineinspielen.
Ein besonderes Highlight dieser Ausstellung ist das Tischgespräch «Mythen gamen. Von der Inspiration zum fertigen Spiel», das am Mittwoch, den 22. Juli 2026, von 18.30 bis 19.30 Uhr stattfindet. Gamedesigner Phaidon Berdelis und Michelle Geser vom Kulturamt Thurgau werden uns mit auf eine Reise nehmen – eine Reise, die zeigt, wie regionale Legenden und historische Quellen in die aufregenden Welten von Videospielen übersetzt werden. Und nicht zu vergessen: das Spiel «Bloomstone: Myths and Legends», das hier im Fokus steht. Das klingt doch nach einem spannenden Abend, oder? Ein bisschen wie in einem Abenteuerbuch, nur dass wir selbst Teil der Geschichte sind.
Einblicke in die Entstehung
Doch das ist noch nicht alles! Am Samstag, den 25. Juli 2026, gibt es eine öffentliche Führung unter dem Motto «Wie eine Ausstellung entsteht». Von 14 bis 15 Uhr wird die Kuratorin Stephanie Müller uns in die Geheimnisse der Ausstellungsgestaltung einweihen. Sie wird über die Herausforderungen sprechen, die bei der Themenwahl und der Auswahl der Objekte auftreten – und natürlich, wie sie all das räumlich umsetzt. Wer schon immer mal wissen wollte, was hinter den Kulissen einer solchen Ausstellung passiert, sollte sich diesen Termin nicht entgehen lassen!
Die Sonderausstellung selbst öffnet ihre Tore vom 12. Juni bis 22. November 2026 und kann an den Wochenenden, sowie mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt? Frei! Das ist doch ein Grund mehr, sich auf den Weg nach Arbon zu machen. Und wer sich für die Führung anmelden möchte, findet alle Informationen unter werk2.tg.ch/veranstaltungen.
Digitale Spiele und ihre Geschichten
Ein Blick auf die digitale Spielelandschaft zeigt uns, wie tief verwurzelt Geschichten in dieser Branche sind. Spiele wie «Anno 1800», das 2019 von Ubisoft Mainz veröffentlicht wurde, oder «Kingdom Come: Deliverance» aus 2018, sind perfekte Beispiele dafür, wie Geschichte und Erinnerungskultur in der digitalen Welt lebendig werden. Sie bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine Auseinandersetzung mit historischen Themen und Mythen.
Der Zusammenhang zwischen digitalen Spielen und der Art und Weise, wie wir Geschichte und Mythen wahrnehmen, ist ein faszinierendes Feld. Spiele wie «Call of Duty: WWII» und «Company of Heroes» sind nicht nur Spiele, sondern auch Plattformen, die eine Diskussion über den Umgang mit Geschichte anstoßen. Sie zeigen, dass Geschichten, egal ob in Form eines Spieles oder einer Ausstellung, kraftvoll sind und unsere Wahrnehmung der Welt formen können.
In Arbon wird diese Verbindung zwischen alten Mythen und modernen Erzählformen greifbar. Vielleicht macht uns diese Ausstellung sogar klar, dass wir alle Teil einer größeren Geschichte sind, egal ob in der realen Welt oder in der digitalen. Das ist ein Grund, um neugierig zu werden und vielleicht selbst zum Geschichtenerzähler zu werden.
