Heute ist der 25.05.2026 und im schönen Thurgau gibt es Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Geschichtsinteressierten höher schlagen lassen. Laurent Schmidt aus Romanshorn hat die Leitung der Sammlung des Schulmuseums Thurgau übernommen. Das ist ja schon mal eine spannende Wendung! Schmidt bringt frischen Wind ins Museum und übernimmt nicht nur die Verantwortung für das Archiv und die Bibliothek, sondern unterstützt auch die Museumsarbeit in verschiedenen anderen Bereichen. Man kann sich vorstellen, dass in den nächsten Monaten einiges passieren wird.

Unter Schmidts Führung hat das Schulmuseum gerade ein mehrjähriges Migrationsprojekt für die Objektdaten abgeschlossen. Ganze 16.000 Objekte wurden auf eine neue digitale Plattform transferiert. Ein Onlinekatalog ist zudem auf der Webseite des Museums aufgeschaltet worden. Das klingt doch nach einem großen Schritt in die digitale Zukunft, nicht wahr? Die Sammlung arbeitet nun mit MuseumPlus und eMuseumPlus, was die Arbeit enorm erleichtert. Das Projekt wurde von Angelina Minnig verantwortet, die, ehrlich gesagt, das Museum mit ihrem Engagement und ihren Ideen maßgeblich geprägt hat. Sie hat die Qualität der Objektdaten verbessert und die Bereiche Archiv und Bibliothek reorganisiert. Aber nun heißt es Abschied nehmen: Minnig wird Ende März ihre Position verlassen, was Museumsleiterin Sabina Braun bedauert und sich herzlich für ihren Einsatz bedankt.

Neue Perspektiven und Herausforderungen

Laurent Schmidt, ein echtes Kind der Region, hat sein Geschichtsstudium an der Universität Konstanz mit einem Master abgeschlossen, der sich auf die Jahrhunderte 19. bis 21. konzentriert. Das ist doch ein passendes Rüstzeug für seine neue Rolle! Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Museum Rosenegg in Kreuzlingen tätig. Jetzt will er seine praktischen Erfahrungen in die Sammlungs- und Museumsarbeit im Schulmuseum einbringen. Es wird spannend zu sehen, wie er seine Ideen umsetzen kann, insbesondere in einer Phase, in der zukunftsweisende Projekte auf der Agenda stehen. Der Stiftungsrat und die Geschäftsleitung haben große Pläne: Ab 2027 wird ein Schwerpunkt auf den Erhalt der Sammlung, die Digitalisierung der Bestände und die Öffnung der Sammlung für Interessierte gelegt.

Geplant sind auch ein Inventurprojekt und der Bezug eines zentralen, sicheren Depots für die Objekte. Das Depot soll sogar öffentlich zugänglich sein – das ist einfach klasse! So wird das Schulmuseum Thurgau in Amriswil weiterhin eine zentrale Rolle im kulturellen Leben der Region spielen und bleibt der Ort für Ausstellungen und ein vielfältiges Vermittlungsangebot. Es ist klar, dass die Herausforderungen groß sind, aber mit Schmidt an der Spitze könnte das Museum einen neuen Glanz erhalten.