Am Samstag, den 30. Mai 2026, wird das Historische Museum Thurgau im Alten Zeughaus in Frauenfeld zum Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses. Unter dem Titel „Museumstalk im Rahmen der Sonderausstellung «Leben & Lassen. Spuren des Menschseins»“ versammeln sich spannende Persönlichkeiten, um in einem dialogischen Rundgang persönliche Erinnerungen mit ausgewählten Objekten zu verknüpfen. Die Regierungsrätin Denise Neuweiler, die Museumsdirektorin Noemi Bearth, Puppenspielerin Rahel Wohlgensinger, Historiker Stefan Keller und Kabarettist Thomas Götz – das sind die Akteure, die sich auf eine Reise durch die Lebensstationen der Menschen begeben. Es wird lebhaft, nachdenklich und sicher auch berührend – eine Einladung, die eigene Lebensgeschichte in den Kontext der ausgestellten Exponate einzubringen.
Diese Veranstaltung ist Teil eines umfangreichen Rahmenprogramms, das die Besucherinnen und Besucher dazu einlädt, zuzuhören, mitzudenken und eigene Bezüge herzustellen. Die Ausstellung selbst läuft bis zum 29. November 2026 und thematisiert den Umgang mit menschlichen Hinterlassenschaften über verschiedene Epochen und Regionen hinweg. Ein interaktiver Rundgang führt von der Geburt bis zum Tod und zeigt rund 100 ausgewählte Objekte, die materielle Spuren des Menschseins darstellen. Und das Beste? Der Eintritt ist frei, aber eine Anmeldung unter www.historisches-museum.tg.ch/events ist erforderlich.
Einblicke in die Ausstellung
Die Sonderausstellung „Leben & Lassen“ wird bereits am 26. März 2026 eröffnet. Sie gibt den Besuchenden die Möglichkeit, durch interaktive Stationen zu stöbern und sogar einen 3D-Druck eines Schlüsselobjekts mitzunehmen. Ehrlich gesagt, das klingt nach einem Spaß für die ganze Familie! Neben den Gesprächen und den Erzählungen der eingeladenen Gäste erwarten die Besucher auch Führungen, Schulangebote und weitere Ausstellungstalks mit Thurgauer Persönlichkeiten. Gerade für Kinder und Jugendliche wird es eine spannende Gelegenheit, sich mit ihren eigenen Lebensgeschichten auseinanderzusetzen. Und das Alte Zeughaus in Frauenfeld ist barrierefrei zugänglich – da können sich wirklich alle einbringen.
Für die Anreise ist ebenfalls gesorgt. Das Museum liegt nur 5 bis 7 Minuten Fußweg vom Bahnhof Frauenfeld entfernt. Wer mit dem Auto kommt, findet öffentliche Parkplätze in der Nähe. Es ist also einfach, den Weg zu den Geschichten des Menschseins zu finden, die dort erzählt werden. Und nach dem Rundgang? Ein Bummel durch die wunderschöne Umgebung von Frauenfeld könnte ein schöner Ausklang sein.
Kultur in der Schweiz
Übrigens, die Schweiz hat eine beeindruckende Museenlandschaft! Mit insgesamt 1129 Museen hat man eine riesige Auswahl. In Zürich gibt es die meisten Ausstellungen, aber auch der Thurgau kann sich sehen lassen mit seinen kulturellen Highlights. Der Schweizer Museumspass ermöglicht es, ein ganzes Jahr lang 500 Museen und Schlösser zu besuchen. Ein ideales Angebot, um die Faszination der Kultur und Geschichte näher zu erkunden.
Ob interaktive Erlebniswelten wie das Technorama in Winterthur oder das faszinierende Wow Museum in Zürich – in der Schweiz gibt es für jeden etwas. Und wer sich für die Geschichten des Lebens interessiert, sollte den Museumstalk am 30. Mai nicht verpassen. Es wird eine Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen zu reflektieren und vielleicht sogar neue Perspektiven zu entdecken.