Der Kulturpool Regio Frauenfeld hat es geschafft, sich auch im Jahr 2025 als unverzichtbare Stütze für Kulturschaffende zu behaupten. Bei der kürzlich abgehaltenen Jahresversammlung in der Hagschnurer Schüür in Hüttwilen blickten Präsident Claudio Bernold und Geschäftsführer Christof Stillhard auf ein Jahr voller spannender Projekte zurück. Fast 100 Gesuche wurden behandelt – ein Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Wow, das zeigt doch, wie lebendig die Kulturszene hier ist.

Mit einem jährlichen Budget von rund 200.000 Franken werden eine Vielzahl von Initiativen unterstützt, darunter Konzerte, Musikproduktionen, Theateraufführungen, Ausstellungen sowie Lesungen und Buchprojekte. Das ist nicht nur eine Zahl, das sind kreative Köpfe, die hier die Möglichkeit bekommen, ihre Kunst zu leben und zu zeigen. Interessanterweise flossen etwa 45 Prozent der Fördergelder in Projekte in Frauenfeld, während die restlichen 55 Prozent in die anderen Mitgliedsgemeinden verteilt wurden. Das zeigt, dass der Kulturpool nicht nur Frauenfeld, sondern die gesamte Region im Blick hat.

Die Struktur und Finanzierung des Kulturpools

Der Kulturpool ist ein gemeinnütziger Verein, der in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Thurgau agiert. Die Finanzierung kommt sowohl von den angeschlossenen Gemeinden als auch vom Kanton. Jede Mitgliedsgemeinde zahlt jährlich 2 Franken pro Einwohner, und der Kanton verdoppelt diesen Betrag aus dem Lotteriefonds. Eine gute Investition in die Kultur, wie man sieht!

Die Mitgliedsgemeinden sind beachtlich: Neben der Stadt Frauenfeld zählen auch Aadorf, Gachnang, Herdern, Hüttlingen, Hüttwilen, Matzingen, Pfyn, Stettfurt, Thundorf, Warth-Weiningen und Uesslingen-Buch dazu. Das sind elf Gemeinden, die gemeinsam ein starkes kulturelles Netzwerk bilden. Die Gründung des Vereins geht übrigens auf das Jahr 2012 zurück, als er mit neun Gemeinden ins Leben gerufen wurde – seit 2019 sind es nun zehn. Da könnte man fast sagen, dass die Kultur hier wirklich boomt!

Ein Blick in die Zukunft: Atelier-Wochenende 2026

Ein spannendes Highlight steht uns im April 2026 bevor: Das Atelier-Wochenende, das vom 24. bis zum 26. April stattfinden wird! 28 Kunstschaffende öffnen ihre Ateliers in den Mitgliedsgemeinden und geben Einblicke in ihre kreativen Prozesse. Wer schon immer mal hinter die Kulissen schauen wollte, sollte sich dieses Wochenende unbedingt vormerken. Es wird nicht nur eine Broschüre mit weiteren Informationen geben, sondern auch die Möglichkeit, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen und vielleicht sogar eigene Ideen einzubringen.

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Für all diejenigen, die sich mit einem Gesuch um Förderbeiträge an den Kulturpool wenden möchten, hier ein kleiner Tipp: Die Anträge müssen mit dem offiziellen Antragsformular vor Projektbeginn eingereicht werden. Und falls jemand wenig Erfahrung in der Kulturförderung hat, keine Scheu – es gibt Unterstützung und persönliche Informationen, die man einholen kann. Die nächsten Sitzungstermine für Gesuche sind: 9. März, 18. Mai, 31. August und 23. November 2026.

Die Menschen, die hinter diesem Projekt stehen, sind ebenfalls bemerkenswert. Der Vorstand um Präsident Claudio Bernold, Stadtpräsident von Frauenfeld, und weitere engagierte Mitglieder wie Ruth Krähenmann (Gemeinderätin), Fabian Heinzer (Gemeinderat Gachnang) und viele mehr setzen sich leidenschaftlich für die Kulturförderung ein. Das Engagement dieser Leute ist es, das den Kulturpool zu einer lebendigen Plattform für Kunst und Kultur macht.

Also, liebe Leserinnen und Leser, wenn ihr das nächste Mal durch Frauenfeld und die umliegenden Gemeinden schlendert, denkt daran, dass hinter den Kulissen eine bunte und kreative Gemeinschaft am Werk ist, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Kultur zu fördern und zu leben. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch unglaublich bereichernd!