Heute ist der 10.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Situation im Kanton Thurgau, wo die Schulabgängerinnen und Schulabgänger gerade ihre ersten Schritte in die Berufswelt wagen. Es ist wirklich beeindruckend: 97,2 Prozent von ihnen haben bereits eine Anschlusslösung gefunden. Das heißt, die meisten wissen, wo es hingeht – sei es in eine berufliche Grundbildung oder eine weiterführende Schule. Eine positive Entwicklung, wenn man bedenkt, dass die Zahl der Jugendlichen ohne Anschlusslösung von 103 auf 76 gesunken ist. Ein kleiner Lichtblick in einer Zeit, die manchmal etwas düster erscheint.

Dennoch gibt es auch Schattenseiten. Die Anzahl der Schulaustretenden ist gestiegen – von 2664 im vergangenen Jahr auf 2734. Das wirft Fragen auf, denn mehr Jugendliche verlassen die Schule und müssen nun ihren Weg finden. Aber keine Sorge, die Möglichkeiten sind da! Bis zu den Herbstferien können weiterhin Lehrverträge abgeschlossen werden, und es gibt genug offene Lehrstellen. Rund 463 Lehrstellen sind allein zu Beginn Juli 2026 im Thurgau noch unbesetzt. Darunter befinden sich 86 EBA-Ausbildungen, die für viele eine attraktive Option darstellen.

Berufswahl der Jugendlichen

Was wählen die jungen Leute denn nun für Berufe? Der Beruf des Fachmanns oder der Fachfrau Gesundheit ist nach wie vor der meistgewählte, gefolgt von Kaufleuten und Detailhandelsfachleuten. Das zeigt, dass die Gesundheitsbranche nach wie vor boomt – vielleicht ein Zeichen unserer Zeit? Auch die Anmeldezahlen für weiterführende Schulen sind interessant: 13,3 Prozent der Schulaustretenden haben sich dafür entschieden, was einen Anstieg um 0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Man könnte fast meinen, dass das Bedürfnis nach mehr Bildung und Qualifikation steigt.

Ein wenig beunruhigend ist jedoch die sinkende Maturitätsquote im Kanton Thurgau, die um 0,7 Prozentpunkte gefallen ist. Woher kommt dieser Trend? Vielleicht sind es die Herausforderungen im Bildungssystem oder die zunehmenden Erwartungen an die Jugendlichen. Immerhin haben sich 283 Jugendliche für ein kantonales Brückenangebot angemeldet, was leicht über dem Niveau der Vorjahre liegt. Das ist ein Zeichen, dass diese Jugendlichen etwas dazulernen wollen und die Chancen, die sich ihnen bieten, nutzen möchten.

Ein Blick in die Zukunft

Die aktuellen Anmeldezahlen deuten auf eine stabile Situation auf dem Lehrstellenmarkt hin. Es bleibt zu hoffen, dass die Jugendlichen, die nun im Sommer ihre Karriere starten, die richtige Wahl treffen und in ihren gewählten Berufen glücklich werden. Die Welt der Arbeit ist oft herausfordernd, aber auch voller Möglichkeiten. Ein guter Start ist entscheidend, und die Rahmenbedingungen im Thurgau scheinen dafür zu sprechen, dass die jungen Menschen hier gut aufgehoben sind. Mit der richtigen Unterstützung und einem offenen Ohr für ihre Anliegen können sie die Hürden, die sich ihnen in den Weg stellen, meistern.

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