Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt am 9. Juli 2026, lud der Motorsport-Enthusiast Markus Hotz zu einem Werkstattfest nach Sulgen, im Herzen des Thurgau. Dort, wo die renommierte Firma Horag-Racing ansässig ist, trafen sich alte Bekannte und neue Gesichter, um die glorreiche Vergangenheit des Unternehmens und die aufregende Zukunft des Motorsports zu feiern. Es war ein Fest voller Geschichten, Lachen und einer Prise Nostalgie.

Markus Hotz, der mit seinen 84 Jahren immer noch voller Elan und Leidenschaft für den Motorsport ist, erinnerte sich an seine frühen Tage als Konstrukteur und Fahrer. In den späten 1960er Jahren war er im Formel V aktiv und nahm sogar am einzigen Autorennen in Israel teil! Wer hätte gedacht, dass ein solcher Pionier der Rennsportgeschichte einmal in einer kleinen Werkstatt in Sulgen seine Erfolge feiern würde? Seine Horag-Formel Super-V-Monoposti waren nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch der Schlüssel zu den Erfolgen von Fahrern wie Harald Ertl. Und wusstet ihr, dass Hotz einst einen Start beim Schweizer Grand Prix 1975 absagte, um seine Familie zu schützen? Das zeigt, dass der Mensch hinter dem Motorsport auch Herz hat.

Eine Legende im Motorsport

Die Geschichte von Horag-Racing ist untrennbar mit den Namen großer Fahrer verbunden. Darunter Johnny Cecotto und Rolf Biland, die für Hotz in der F2- und F3000-Europameisterschaft antraten. Auch Mike Thackwell, der 1982 für Horag-Racing in der F2-Europameisterschaft fuhr, hatte eine beeindruckende Karriere. Nach einem schweren Unfall bei Testfahrten in Thruxton, der ihn fast zum Aufgeben brachte, kehrte er zurück und belegte bei seinem Comeback in Pau und Spa-Francorchamps jeweils den dritten Platz. Ein echter Kämpfer! Thackwell ging dann sogar als F2-EM-Titelträger und Vize-Meister in der F3000-Geschichte ein. Sein erster F1-Grand Prix mit 19 Jahren? Einfach unglaublich!

Und was ist mit Stanley Dickens, der 1981 für Horag-Racing in der Formel 2 fuhr? Er hat nicht nur in der Formel 2 Geschichte geschrieben, sondern auch das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1989 mit Jochen Mass und Manuel Reuter gewonnen. Die Liste der Erfolge und beeindruckenden Fahrer, die durch Horag-Racing geprägt wurden, scheint endlos. Bruno Flückiger, ein wahres Mechaniker-Genie, war ebenfalls vor Ort. 1989 war er der Chefingenieur des siegreichen Sauber-Mercedes in Le Mans – ein echter Held in der Motorsportwelt!

Die Zukunft des Motorsports

Ein weiteres Highlight des Werkstattfestes war die ETH-Studentin Elisa Cavaliere, die den Anwesenden moderne Abstimmungstechniken für Rennwagen erklärte. Es ist spannend zu sehen, wie neue Technologien und Ansätze in den Motorsport Einzug halten. Markus Hotz setzt sich auch leidenschaftlich für die Nutzung von synthetischen Kraftstoffen im Motorsport ein. Eine tolle Initiative, besonders in diesen Zeiten des Wandels und der ökologischen Herausforderungen.

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Die Formel 2, die als die direkte Nachwuchsklasse unterhalb der Formel 1 gilt, hat sich als eine der wichtigsten Talentschmieden im internationalen Formelsport etabliert. Seit 2017 trägt die Serie den Namen „Formel 2“, nachdem sie zuvor als GP2-Serie und Formel 3000 bekannt war. Die Rennen finden überwiegend auf europäischen Strecken statt und begleiten in der Regel die Formel 1 im Rahmenprogramm. Während das Motorsport-Fieber in Basel und Umgebung weiter wächst, bleibt es spannend zu beobachten, welche Talente aus dieser ehrwürdigen Tradition hervorgehen werden.