Am 27. und 28. Mai war es endlich soweit: Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) feierte ihre zehnte Partizipanten-Versammlung (PV) und das gleich mit einem Rekord von rund 2700 Gästen in der Rüegerholzhalle in Frauenfeld. Ein gewaltiger Andrang, der nicht ganz ohne Tücken war, denn die Kapazität der Halle war auf 1000 Personen begrenzt. Um allen Interessierten gerecht zu werden, wurde die Veranstaltung kurzerhand dreimal durchgeführt. Ein kluger Schachzug, der die Vorfreude nur noch steigerte!

Bankpräsident Roman Brunner hatte ganz besondere Neuigkeiten im Gepäck. In seiner Ansprache präsentierte er das beste Geschäftsergebnis in der 155-jährigen Geschichte der TKB. Der Jahresgewinn stieg auf stolze 162 Millionen Franken, was einem Zuwachs von 2,7 Prozent entspricht. Es war ein Moment, in dem die Anwesenden sichtlich stolz waren, denn die Abgaben an Kanton und Gemeinden belaufen sich auf rund 80 Millionen Franken. Da kann man nur sagen: Hut ab!

Partizipationsschein und persönliche Bindung

Ein Highlight der PV war die Ankündigung einer Dividende von 3,60 Franken pro Partizipationsschein – eine Erhöhung um 20 Rappen. Seit der Einführung des Partizipationsscheins im Jahr 2014 ist er ein gefragtes Wertpapier, das den Inhabern ermöglicht, am Erfolg der Bank teilzuhaben. Thomas Koller, der Vorsitzende der Geschäftsleitung, brachte es auf den Punkt: Die persönliche Beratung und die Nähe zu den Kunden sind für die TKB von größter Bedeutung. Die Wertschätzung, die er dabei den Mitarbeitenden entgegenbrachte, wurde von den Teilnehmenden mit herzlichem Applaus gewürdigt.

Ein weiterer emotionaler Moment war der Abschied von Daniel Kummer, dem Leiter des Geschäftsbereiches Privatkunden, der im Sommer altershalber aus der Geschäftsleitung ausscheiden wird. Seine Nachfolge wird Francesca Keller antreten. Kummer hat in seiner Zeit bei der TKB viele Spuren hinterlassen, und seine Verdienste wurden mit einem warmen Applaus gewürdigt.

Ein Blick in die Zukunft

Die PV bot nicht nur einen Rückblick auf die Erfolge der Bank, sondern auch einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen. In einer Zeit, in der die Finanzwelt sich stetig wandelt, wird es wichtig sein, die persönliche Note nicht zu verlieren und gleichzeitig innovative Wege zu beschreiten. Die TKB scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Die Gemeinschaft, die hier geschaffen wird, ist etwas ganz Besonderes.

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Das Geschehen in Frauenfeld war mehr als nur eine Bankveranstaltung. Es war ein Fest des Miteinanders, des Austauschs und der Wertschätzung. Ein Moment, der die TKB nicht nur als Bank, sondern als Teil der Gemeinschaft positioniert. Ein Ort, wo man sich begegnet, wo man miteinander spricht und wo man gemeinsam in die Zukunft blickt. So bleibt zu hoffen, dass die nächsten Jahre ebenso erfolgreich werden und die TKB weiterhin eine wichtige Rolle im Leben der Thurgauer spielt.