Heute ist der 17.07.2026, und wir schauen mal, was sich in der Welt der Gesundheit hier in Thurgau so tut. Die Digitalisierung macht auch vor unseren Krankenhäusern nicht Halt – ein Thema, das vor einigen Jahren noch eher theoretisch klang, heute aber mehr und mehr in den Fokus rückt. Die Spital Thurgau AG hat, nach einer erfolgreichen Pilotphase, die Patienten-App Compassana an all ihren Standorten eingeführt. Wie läuft das Ganze ab? Ziemlich unkompliziert, könnte man sagen.

Die App erlaubt es Patienten, bequem von zu Hause aus auf ihre Medikamentenlisten, Arztberichte und andere wichtige Informationen zuzugreifen. Keine langen Warteschlangen mehr, um die Unterlagen zu erhalten – einfach auf den Bildschirm schauen und alles Wichtige ist da! Das erleichtert die Vorbereitung auf stationäre oder ambulante Termine ungemein. Und das Beste? Nach einem Aufenthalt sind auch die Austrittsberichte und Medikationspläne jederzeit verfügbar. Ist das nicht einfach genial?

Datenschutz und Freiwilligkeit

Jetzt denkt man vielleicht: „Aber was ist mit meinen Daten?“ Gute Frage! Die Nutzung dieser App ist vollkommen freiwillig, und Gesundheitsdaten werden nur mit dem Einverständnis der Patienten übermittelt. Compassana erfüllt zudem alle Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen hier in der Schweiz. Das gibt einem ein bisschen mehr Sicherheit, wenn man sich überlegt, seine Gesundheitsdaten digital zu verwalten. Unterstützt wird die App übrigens von führenden Schweizer Krankenversicherern und Leistungserbringern. So ist man nicht allein auf weiter Flur.

Die Spital Thurgau AG hat sich zum Ziel gesetzt, digitale Innovationen gezielt zu nutzen, um Prozesse zu vereinfachen und die Patientenversorgung zu verbessern. Ein Schritt, der in die richtige Richtung weist. Und das ist erst der Anfang: Ab 2025 sollen alle gesetzlich Versicherten eine elektronische Patientenakte (ePA) erhalten, wenn sie nicht widersprechen. Was bedeutet das für uns? Noch mehr Vernetzung und Zugriff auf wichtige Informationen, wann immer wir sie brauchen.

Die Zukunft der Gesundheitsversorgung

Ein Aspekt, den man nicht vergessen sollte, ist die ständig wachsende Rolle der Telemedizin. Arztbesuche können immer öfter durch telemedizinische Lösungen ersetzt werden. Das spart Zeit und Nerven. Die Telematikinfrastruktur sorgt dafür, dass Informationen sicher zwischen Praxen, Krankenhäusern, Apotheken und anderen Einrichtungen ausgetauscht werden können. Bei all dem technischen Fortschritt werden auch Technologien zum Schutz von Patientendaten eingesetzt. Das ist doch beruhigend, oder?

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Mit den vielen Gesetzen, die in den letzten Jahren eingeführt wurden, wie dem E-Health-Gesetz und dem Patientendaten-Schutz-Gesetz, wird klar, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen nicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung ist. Es ist ein klarer Trend, der uns alle betrifft und der die Zukunft der Gesundheitsversorgung grundlegend verändern wird. Die Möglichkeiten scheinen schier endlos, und wir sind erst am Anfang dieser aufregenden Reise.